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	<title>grassl &#8211; Outdoortest.info | DIE unabhängige Testseite im Outdoorbereich</title>
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		<title>Winter Outdoor Tage Berchtesgadener Land 2017 / 03.-05.2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2017 06:31:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wintersport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr sollte es erstmals nach zahlreichen 12- und 24-Stunden-Wanderungen im Sommer mit dem Grassl-Team zum Schneeschuhwandern im sch&#xF6;nen Berchtesgadener Land gehen. Die Anreise am 04.03.2017 verlief entspannt und ohne&#x2026;</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr sollte es erstmals nach zahlreichen 12- und 24-Stunden-Wanderungen im Sommer mit dem Grassl-Team zum Schneeschuhwandern im schönen Berchtesgadener Land gehen.<br />
<span id="more-36100"></span></p>
<div style="clear:both;"></div>
<p>Die Anreise am 04.03.2017 verlief entspannt und ohne größere Staus. Wir waren wirklich gespannt und vorfreudig, was uns wohl erwarten würde.<br />
Der Wetterbericht hatte für den Nachmittag einen Wetterumschwung vorhergesagt. Zunächst sollte es zunehmend bewölkt sein, örtlich auch mit leichten Schauern und kühler werden. Das schöne Wetter des Morgens sollte nicht halten. Als wir gegen 11.45 Uhr am <strong>Explorer Hotel in Berchtesgaden</strong> eintragen war das Wetter noch herrlich. Und es war warm! Dennoch gab es eine Sturmwarnung für den Nachmittag. Da war guter Rat, was man anziehen sollte, teuer. Denn aktuell war es einfach viel zu warm, aber gegen Abend konnte es dennoch kalt werden.<br />
Wir konnten uns in einem Raum umziehen, da unser Hotelzimmer noch nicht frei war. Nachdem wir uns akkreditiert hatten, wurden wir mit Schneeschuhen und Stöcken ausgestattet.<br />
Insgesamt waren <strong>134 Teilnehmer</strong> für alle Tourenlängen angemeldet.<br />
Anschließend versorgten wir uns mit Getränken und etwas Proviant, da es dieses Mal keine Labestationen gab. In der verbleibenden Zeit gönnten wir uns eine Latte Macchiato bzw. heiße Schokolade. Um kurz vor 13 Uhr sollte sich die Gruppe für die 6-Stunden-Tour in der Rezeption einfinden. Vor lauter Gemütlichkeit haben wir leider die erste Ansprache verpasst. Gemeinsam stieg die kleine Gruppe von 23 Personen plus 3 Guides in einen Shuttlebus, der uns zum Startplatz an die <strong>Wimbachbrücke Ramsau</strong> bei Berchtesgaden brachte.<br />
<a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-5.jpg"><img  title="" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-5-800x450.jpg"  alt="Winter Outdoor Tage Berchtesgadener Land 2017 / 03.-05.2017"  width="640" height="360" class="aligncenter size-large wp-image-36108" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-5-800x450.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-5-300x169.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-5-200x113.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-5.jpg 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
Es hatte um 13.30 Uhr 17 Grad Außentemperatur!! Die Vorstellung gleich mit Schneeschuhen zu wandern erschien fast surreal, zumal vom Schnee erst einmal nichts zu sehen war. Jacke, Handschuhe, Halstuch, Mütze,….alles verschwand zunächst im Rucksack. Die Schneeschuhe wurden am Rucksack befestigt und dann ging es erstmal über eine Stunde ohne Schnee und Schneeschuhe bergauf, ca. 400-500 hm. Dann gab es die erste Pause. Bereits hier war die kleine Gruppe weit auseinander gezogen.<br />
Wir wurden von Willi angeführt. Germania machte das Schlusslicht und Franz pendelte hin und her.<br />
Jetzt wurden die Schneeschuhe angezogen. Jeder konnte sich mit seinem Modell vertraut machen. Der eine oder andere war leider leicht beschädigt, so dass erst noch etwas nachgearbeitet werden musste. Dann setzten wir uns in Bewegung. Es ging erst einmal bergab über einen Arbeitsweg. Immer wieder mussten die Schneeschuhe ab- und angeschnallt werden. Das kostete Zeit und unterbrach die Wanderung immer wieder.<br />
Als wir dann wieder auf die eigentlich geplante Route stießen konnten wir die Schneeschuhe auch einmal für längere Zeit anschnallen. Dann ging es endlich auch einmal mit den Schneeschuhen bergauf. Aber es war schwierig seinen Rhythmus zu finden, weil ständig Stopps waren.<br />
Bei einer weiteren kleinen Getränke- und Wiederanschnallpause kurz nach 16 Uhr brach eine Teilnehmerin ab, weil es ihr zu anstrengend war. Sie ging mit Germania über eine bewirtschaftete Hütte zurück. Der Wind hatte stark zugenommen und es war stark bewölkt. Wir konnten zum Watzmann hinauf schauen und sahen die starken Schneeverwehungen dort oben.<br />
Dann ging es steil durch den Wald hinauf. Das war tatsächlich gehörig anstrengend. Wohl denen, die an ihren Schneeschuhen <strong>Steighilfen </strong>hatten. Dieses Glück war aber nicht allen vergönnt. Wir stapften also vor uns hin. Als Anfängertour würde ich das definitiv nicht bezeichnen. Anfänger für Schneeschuhe ja, Anfänger in den Bergen eher nicht. Hier liegt die Anforderung weniger in den 6 Stunden als in den Anstiegen. Sowohl die erste Stunde zu Fuß als auch dieser letzte Anstieg ist für Ungeübte vermutlich schon zu viel.  Auch hier ging es weiter oben über einen Fahrweg weiter, der nicht schneebedeckt war.<br />
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Auf der <strong>Kühroint </strong>erreichten wir unseren höchsten Punkt auf <strong>1420 hm</strong>. Leider ohne Gipfel oder Gipfelkreuz. Das war wirklich schade, denn immerhin waren wir ja schon ordentlich hoch, da hätte das dem Ego und dem Auge wirklich gut getan. Denn ein Erfolgserlebnis wäre vor allem für diejenigen, die noch nie zuvor Schneeschuhen unterwegs waren, wirklich schön gewesen.<br />
Von da an, ging es über einen schönen schmalen Pfad durch den Wald bergab. Leider war auch hier der Schnee ab einer hübschen Aussichtsstelle zu wenig, um mit Schneeschuhen weiter zu gehen. Von dort an, trugen wir sie wieder am Rucksack. Aber auch so hatten wir genug zu tun, denn der recht steile Pfad war matschig und weich und teilweise mit Schneematsch bedeckt. So mussten wir uns alle gut auf den Weg konzentrieren. Zum Sonnenuntergang, auch wenn dieser hinter dem Berg stattfand, war die Bergkulisse nochmals schön erleuchtet und es herrschte eine sehr schöne, friedliche und sanfte Abendstimmung. Beim Abstieg senkte sich dann auch die Dunkelheit über das Tal. Ganz unten war die <strong>Bob-Bahn</strong> hell erleuchtet und man sah einen Ausläufer des <strong>Königssees</strong>. Gegen Ende der Tour schalteten einige ihre Stirnlampen ein und so kamen wir pünktlich um 19.30 Uhr unbeschadet wieder am Explorer Hotel an. Geschätzt sind wir knapp 2/3 der Strecke ohne Schneeschuhe gewandert. Das war natürlich schade, wenn man sich auf 6 Stunden gefreut hatte. Für die Schneelage kann natürlich keiner etwas und das Grassl-Team war wie immer bemüht. Dennoch war es bedauerlich, dass wir so wenig Schnee hatten und auch keinen Gipfel, kein Gipfelkreuz oder eine Hütte.<br />
Dort wurden wir von Grassl Team mit viel Freude und Herzlichkeit und einem kühlen Blonden in Empfang genommen. Kurz darauf trafen auch die 9-Stunden-Wanderer ein.<br />
Wir bezogen schnell unser Zimmer und hüpften noch unter die Dusche bevor um kurz nach 20 Uhr die 12-Stunden-Wanderer auch zu uns stießen und wir gemeinsam <strong>Nudeln mit Soße und Salat</strong> mit viel Appetit nach so viel frischer Luft verzehrten.<br />
Nach der <strong>Urkundenverleihung durch Toni Grassl</strong> persönlich kam der gemütliche Teil. Wir wurden mit Live-Musik von „Klaus“ nach unseren Musikwünschen unterhalten. Er versorgte uns sogar mit Flöten- und Panflötenmusik.<br />
Die Party war wirklich gelungen und so fiel ich zumindest erst um Mitternacht ins Bett.<br />
Das Hotelzimmer war, wie das gesamte Hotel, sehr modern aber gut ausgestattet. Wir schliefen gut und machten uns dann erholt morgens am Frühstücksbuffet startklar für den Tag. Dieser war mit anfänglichen Null Grad und einsetzendem Regen nicht wirklich freundlich.<br />
Wir hoffen, dass die Teilnehmer der 3-Stunden-Tour irgendwann auch eine trockene Teilstrecke durchwandern konnten.<br />
<div data-sliderid="94622" id="penci-post-gallery__94622" class="penci-post-gallery-container masonry column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="inner-gallery-masonry-container"><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-1.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:56.23931624%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-1.jpg"  alt="Winter Outdoor Tage Berchtesgadener Land 2017 / 03.-05.2017"   title="" ></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-2.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" 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Berchtesgadener Land 2017 / 03.-05.2017"   title="" ></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-11.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:22.73504274%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2017/03/grassl-schneeschuhwandern-berchtesgaden-11.jpg"  alt="Winter Outdoor Tage Berchtesgadener Land 2017 / 03.-05.2017"   title="" ></div></a></div></div></div>
<p>Was das Schneeschuhwandern allgemein anbetrifft, kann nun nach doch einigen Stunden mit dem Grassl-Team und auch privat gesagt werden, dass das kein Hexenwerk ist. Wer konditionell gut und insgesamt kein Bewegungslegastheniker ist, bekommt das problemlos hin. 3 und 6 Stunden sollten trotz einiger gehöriger Anstiege machbar sein. Die 9 und 12 Stunden würde ich nur demjenigen empfehlen, der weiß, ob ihm das liegt und worauf er sich da einlässt.<br />
Die Wahl der Schneeschuhe ist vor allem wohl persönliche Geschmackssache und schneeabhängig. Es lohnt sich auf jeden Fall sich vor einem Kauf die verschiedenen Bauweisen anzuschauen.<br />
Hier bei der Wanderung hatte ich recht schmal geschnittene Schneeschuhe. Dies ist einerseits sehr komfortabel, weil der Bewegungsablauf kaum gestört wird. Andererseits ist vermutlich bei viel oder pulvrigem Schnee der Auftrieb nicht so groß. Dann war bei den Leihmodellen das Gelenk nicht an der Zehenspitze, so dass man auf dem Schneeschuhteller geht, sondern in der Mitte des Zehenballens. Dies hat den großen Vorteil, dass man mit dem Fuß tatsächlich auf dem Untergrund abrollt und nicht auf dem Teller. Der Nachteil ist vermutlich auch wieder, dass man eher einsinkt je nach Schneedecke. Bei den verschiedenen Arten der Fixierung des Schuhs und der Größenanpassung ist die Auswahl so groß, dass ich darauf hier nicht eingehen, lediglich sei darauf hingewiesen, dass es Modelle mit Schnellverschlüssen gibt, die bei häufigem Gebrauch oder wie hier mit häufigem An- und Ausziehen, sicher eine große Erleichterung darstellen.</p>
<p>Alles in allem war es mal wieder ein schönes Gesamt-Event. Das nächste Mal, hoffentlich mit mehr Schnee, trauen wir uns dann bestimmt an die 9- vielleicht sogar an die 12- Stunden-Schneeschuhwanderung!<br />
Davon abgesehen freue ich mich jetzt schon auf die Sommertouren – Österreich wir kommen!!!</p>
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		<title>Schneeschuhwandern mit dem Grassl-Team</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 07:32:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als Skifahrer von Klein auf gab es nur Skifahren und zwar am besten in den Alpen und dann gab es Schlitten fahren (mit Holzschlitten, Plastikbob und T&#xFC;tenrutschen). Als &#x201E;Mittelding&#x201C; gab&#x2026;</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Skifahrer von Klein auf gab es nur Skifahren und zwar am besten in den Alpen und dann gab es Schlitten fahren (mit Holzschlitten, Plastikbob und Tütenrutschen).<br />
Als „Mittelding“ gab es noch Langlaufen. Wobei das damals niemand von den Jüngeren machte, es sei denn, er hatte so wie wir die Möglichkeit von der Haustüre aus los zu laufen und Eltern, die das so machten.<br />
<span id="more-34021"></span></p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/tubbs-winter-2.jpg"><img  title="" decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/tubbs-winter-2-800x534.jpg"  alt="Schneeschuhwandern mit dem Grassl-Team"  width="640" height="427" class="aligncenter size-large wp-image-34048" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/tubbs-winter-2-800x534.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/tubbs-winter-2-300x200.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/tubbs-winter-2-200x134.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/tubbs-winter-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
Nun hat sich aber der Wintersport im Ganzen doch stark gewandelt. Schlittschuhlaufen ist nicht nur was für Kinder, es wir im Skigebiet bei Flutlicht gerodelt und auch ohne Schnee Ski gefahren. Neben den Skitourern können sich seit einigen Jahren nun auch vermehrt die Schneeschuhwanderer abseits von Trubel und Liftbetrieb tummeln und die Schneelandschaft genießen.<br />
Es ist sicher nicht nur eine Frage des Geldes, dass diese Wintersportsparte immer mehr Zulauf bekommt. Denn während die großen Skiarenen überwiegend auf größer, länger und schneller…und zumeist lauter setzen, steht Schneeschuhwandern ebenso wie Winterwandern für Ruhe, Abgeschiedenheit, gemütlichen Hüttenzauber und Entschleunigung…..<br />
Klingt sehr romantisch. Trotzdem denke ich, kann man sich auch hier durchaus sportlich betätigen bis quälen. </p>
<p>Ohne bisherige Vorkenntnisse, habe ich mich mit viel Neugierde nach dem Motto <strong>„Klotzen nicht Kleckern“</strong> zum Winter-Outdoor-Festival vom 03.-05.03.2017 im Berchdesgadener Land angemeldet. Hier kann man sich nach Herzenslust austoben und zwischen 3, 6, 9 und 12 Stunden Wanderungen wählen. Ein <strong>MUSS </strong>für alle Schneeschuhwanderer!<br />
Das Base Camp ist das Explorer Hotel Berchdesgaden. Hier kann man bereits freitags anreisen und sich akkreditieren und der Eröffnung des Festivals beiwohnen. Am Samstag starten dann die verschiedenen Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten. Um 20 Uhr ist dann gemeinsamer Abschluss mit Party im Hotel.</p>
<p><a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/Winter-Outdoor-Festival-Web-Logo-4c.jpg"><img  title="" decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/Winter-Outdoor-Festival-Web-Logo-4c-300x199.jpg"  alt="Schneeschuhwandern mit dem Grassl-Team"  width="300" height="199" class="alignright size-medium wp-image-34050" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/Winter-Outdoor-Festival-Web-Logo-4c-300x199.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/Winter-Outdoor-Festival-Web-Logo-4c-800x531.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/Winter-Outdoor-Festival-Web-Logo-4c-200x133.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Da ich mich zu den Schneeschuh-Checkern nun ja noch nicht zählen kann, habe ich mich für die 6 Stunden-Wanderung entschieden. Die erfahrenen Guides vom Grassl-Team haben mir bei den 12- und 24- Stunden-Wanderungen 2016 versichert, dass mit guter Kondition dies auch ohne Vorkenntnisse möglich sei.<br />
Ihr lieben Guides- wir sehen uns! Ich hoffe, ihr behaltet Recht!<br />
Bislang keine eigene Ausrüstung? Kein Problem! Bei der Online-Anmeldung kann man den Bedarf von Ausrüstung angeben und dann bei der Akkreditierung seine Leihausrüstung in Empfang nehmen.<br />
Zum einen muss man als Newcomer so nicht gleich tief in die Tasche greifen und zum anderen kann man sich dann gleich mal ein Modell in aller Ruhe anschauen und wenns gefällt, kauft man nicht die Katze im Sack.<br />
Die Ausrüstungsempfehlung des Veranstalters findet man unter anderem auf der Homepage <a href="http://www.berchtesgadener-land.com/natur/winter/winter-outdoor-festival :" target="_blank">http://www.berchtesgadener-land.com/natur/winter/winter-outdoor-festival</a></p>
<ul>
<li>Warme und wasserdichte Hose, mindestens wasserabweisend</li>
<li>zwei Paar Handschuhe</li>
<li>Mütze bzw. Stirnband</li>
<li>Sonnenschutz, Sonnenbrille</li>
<li>Rucksack ca. 30 Liter Packvolumen mit warmen Getränk, Energieriegel oder Schokolade, Wechselkleidung bzw. Funktionsunterwäsche</li>
<li>Gamaschen (Schneeschuhgeher)</li>
<li>winterfeste Stiefel, z.B. Bergschuhe, Wanderstiefel (Schneeschuhgeher)</li>
</ul>
<p>Also mal sehen….Je nach Witterung natürlich würde ich eine richtig dicke Skihose für zu warm halten. Es empfiehlt sich eine Skitourenhose oder, wenn man so eine nicht hat, eine atmungsaktive und sehr bequeme Trekkinghose, dann auf jeden Fall mit langer Unterwäsche darunter und einer wasserdichten Überhose. Vor allem, wenn man eine normale Trekkinghose trägt sind Gamaschen sicher unabdingbar, sonst ist die Hose in nullkommanix unten nass.<br />
<a href="https://www.outdoortest.info/unser-midlayer-test-2016/" target="_blank">Zwiebelprinzip </a>ist also angesagt!</p>
<p>Gerade bei engagiertem Stockeinsatz empfiehlt es sich (ja auch ich als Frostbeule sage das) ein paar dünnere Handschuhe dabei zu haben. Denn da kann es sicherlich warm werden.<br />
Mütze, Schal, Stirnband laufen unter normaler Winterbekleidung. Wobei gerade die Damen mit langen Haaren darauf achten sollten, dass Mann/Frau ja vermutlich doch häufig nach unten sieht und man darum die Zotteln aus dem Gesicht haben sollte (zur Not unter Vernachlässigung der Optik).<br />
Sonnenbrille und Sonnenschutz sind gerade unter den eben genannten Gründen unabdingbar.<br />
<a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/outdoorclub-berchtesgaden-2.jpg"><img  title="" loading="lazy" decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/outdoorclub-berchtesgaden-2-800x533.jpg"  alt="Schneeschuhwandern mit dem Grassl-Team"  width="640" height="426" class="aligncenter size-large wp-image-34053" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/outdoorclub-berchtesgaden-2-800x533.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/outdoorclub-berchtesgaden-2-300x200.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/outdoorclub-berchtesgaden-2-200x133.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/12/outdoorclub-berchtesgaden-2.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
Ich wünsche euch, liebes Grassl-Team und mir als Mitwanderer (hoffentlich wieder Winter und Sommer)  wenig Niederschlag bei den Events!<br />
Wechselkleidung im Rucksack erscheint von daher sehr sinnvoll, weil die Funktionsunterwäsche mit Sicherheit verschwitzt sein wird, egal wie die Witterung drum herum ist. </p>
<p>Sportlich werde ich mich nicht sonderlich darauf vorbereiten. Schnee ist für mich ein sehr vertrautes Element. Winterwandern an sich war bislang mit Hund obligatorisch. Als ab-und-zu-Nordic-Walker Bergwanderer ist die Stockhandhabung kein Problem und Spaß am draußen sein und an viel Bewegung bring ich natürlich mit!<br />
Wer ein wenig Knie- oder Handgelenkprobleme hat, der sollte an eine <a href="https://www.outdoortest.info/cep-knee-sleeve-ortho/" target="_blank">Bandage </a>denken, denn ich könnte mir vorstellen, dass die ungewohnte Beanspruchung sich bemerkbar machen wird.</p>
<p>Besonders freue ich mich, dass ich Kati gewinnen konnte, die spontan zugesagt hat und mich begleitet. Vielleicht haben ja noch mehr nun Lust bekommen? Ich kann versichern, dass die Jungs und Mädels vom Grassl-Team ihr Bestes geben, damit wir ein unvergessliches Wintererlebnis haben. </p>
<p>Schaut’s euch doch einfach an?! Wir sehen uns!</p>
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		<title>Wandertrophy 2016 &#8211; 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016</title>
		<link>https://www.outdoortest.info/wandertrophy-2016-3-station-berchtesgaden-01-03-07-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 19:09:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisebereich]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Berchtesgaden]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[grassl]]></category>
		<category><![CDATA[Guides]]></category>
		<category><![CDATA[Hiking]]></category>
		<category><![CDATA[Limit]]></category>
		<category><![CDATA[wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wandertrophy]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Berchtesgaden ist bereits seit dem 12. Jahrhundert wegen Forst- und Schürffreiheit an regen Märkten beteiligt. Später wurde es dank seiner Sehenswürdigkeiten und auch der Naturdenkmale für den Tourismus interessant. Zudem  befindet sich hier Deutschlands einziger Alpen-Nationalpark und einer der saubersten  Seen Deutschlands, dem Königssee. Die Region verbindet sanftes Voralpenland mit alpinen Regionen rund um das Watzmannmassiv zu einer interessanten Region für alle Natur- und Bergsportfreunde.<br />
<span id="more-30083"></span></p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><strong>Die Eckdaten der Touren:</strong></p>
<ul>
<li>12-Std- SalzAlpenSteig-Wanderung: 31 km und 1348 HM</li>
<li>24-Std-Watzmann Extrem Wanderung: 63 km und 3230 HM</li>
<li>24-Std Watzmann Alpin: 56km, 2600 HM</li>
<li>24-Std-Untersberg extrem: 56km , 3600 HM</li>
</ul>
<p><strong>Die Eckdaten der Teilnehmer:</strong></p>
<ul>
<li>160 Watzmann alpin</li>
<li>125 Watzmann extrem</li>
<li>45 Untersberg extrem</li>
<li>85 12h SalzAlpenSteig</li>
</ul>
<p><strong>Abbrüche:</strong></p>
<ul>
<li>12h – niemand</li>
<li>Bei den 24h Wanderern bei allen drei Routen ca. ein Drittel insgesamt</li>
</ul>
<p><strong>Gründe:</strong><br />
Dauerregen, Kälte, Nässe-Kälte-Brand, Blasen, Kreislauf</p>
<div id="attachment_30085" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-01.jpg"><img  title="" loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-30085" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-01-800x450.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"  width="800" height="450" class="size-large wp-image-30085" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-01-800x450.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-01-300x169.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-01-200x113.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-01.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-30085" class="wp-caption-text">Der Watzmann</p></div>
<h1>24-Std Watzmann Alpin</h1>
<p>Am Samstag, 02.07.16, war es endlich soweit! Die große Berchtesgadener Trophy-Station konnte beginnen. Das Heimspiel für die Veranstalter vom Grassl-Team.<br />
Die Veranstaltung war gut ausgebucht. 125 Wanderer für Watzmann extrem (24 Stunden), 160 Wanderer für Watzmann Alpin (24 Stunden), 45 für Unterberg extrem (24 Stunden) und nicht zuletzt 85 beim 12-Stunden-Salzalpensteig.<br />
Das war sicherlich ein organisatorischer Kraftakt und eine Meisterleistung für das Veranstaltungsteam, auch bei solchen Massen trotzdem noch eine lockere Stimmung und eine individuelle Begleitung bieten zu können.</p>
<p>Der Samstag war mit stark wechselndem Wetter vorhergesagt: Sonne, Schauer, Gewitter möglich. So zumindest die kurze Vorhersage. Einige haben sich die stündliche Vorhersage zu Gemüte geführt. Respekt für all diejenigen, die wussten wie es werden soll und trotzdem kamen.</p>
<p>Ich nahm erstmals an der <strong>Watzmann-Alpin-Route</strong> teil und zwar alleine. Mein Mann und meine Freundin samt Bruder vergnügten sich bei der <strong>SalzAlpenSteig-Route</strong>.</p>
<p>Obwohl ich zwischenzeitlich bereits 4 Wanderungen aus dem Wandertrophy-Angebot mitgemacht habe, ist die Teilnahme ohne direkten Mitwanderer schon etwas anderes. Und bei 150 Teilnehmern kommt man sich im ersten Moment vielleicht etwas verloren vor. Bereits am Ortsausgang von Berchtesgaden kam man ins Gespräch und die Auswahl an Gesprächspartnern war ja wirklich riesig.<br />
Start-und Zielpunkt der meisten Wanderungen war der <strong>Weihnachtsschützenplatz </strong>in der malerischen Altstadt in Berchtesgaden. Lediglich die 12-Stunden Route endete im benachbarten Ramsau.<br />
<div data-sliderid="44329" id="penci-post-gallery__44329" class="penci-post-gallery-container masonry column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="inner-gallery-masonry-container"><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-06.jpg" data-cap="Chef Toni überwacht den Start persönlich"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:75.04273504%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-06.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-05.jpg" data-cap="Startaufstellung der 24h-Wanderungen"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:75.04273504%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-05.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div></div></div>
<p>Sehr angenehm an diesem Streckenverlauf war die erste zunächst an der <strong>Königsseer Ache</strong> in Richtung Königssee nur sanft ansteigende Etappe, bevor es steil über ca. 900 HM hinauf zur Kührointalm (1406) ging. Das Wetter wurde  fast minütlich besser, so dass es passend zu den steilen Anstiegen nicht nur sonnig, sondern auch schwül-heiß wurde. Aufgrund des mehr als sportlichen Tempos war das eine wirklich schweißtreibende Angelegenheit, die bis zur <strong>Kührointalm </strong>bereits die ersten zur Aufgabe bewegte. Dort warteten um 12 Uhr nicht nur leckerer Leberkäse und weitere Köstlichkeiten auf uns, sondern auch ein Fest der Bundespolizei. Helikopter, Gleitschirmflieger, musikalische Darbietungen etc. alles inklusive. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und die Stimmung war heiter und durchweg gut.<br />
<div data-sliderid="55968" id="penci-post-gallery__55968" class="penci-post-gallery-container masonry column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="inner-gallery-masonry-container"><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-07.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:75.04273504%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-07.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-08.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:75.04273504%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-08.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div></div></div>
<p>Gut gestärkt ging es dann zunächst über einen kaum ansteigenden aber wunderschönen Steig Richtung <strong>Watzmannhaus</strong>. Auch die steile Steigpassage wurde ohne Schwierigkeiten von den Teilnehmern gemeistert.<br />
<div data-sliderid="50356" id="penci-post-gallery__50356" class="penci-post-gallery-container masonry column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="inner-gallery-masonry-container"><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-09.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:75.04273504%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-09.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-02.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:56.23931624%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-02.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div></div></div>
<p>An der <strong>Falzalm </strong>blieben einige zurück, die sich den steilen Anstieg hoch zum Watzmannhaus auf 1930 m ersparten. Oben angekommen konnten wir gerade noch die Watzmann-Extremer auf dem Weg hoch zum Watzmann sehen, bevor sie in den dichten und auch dunklen Wolken verschwanden.<br />
Uns erwartete als Mittagessen Nudel- oder Speckknödelsuppe. Nach einer ausgiebigen Rast, wie wir erfuhren pünktlich nach dem Wetterbericht, begann es zu regnen.<br />
<div id="attachment_30104" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-10.jpg"><img  title="" loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-30104" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-10-800x600.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"  width="800" height="600" class="size-large wp-image-30104" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-10-800x600.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-10-300x225.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-10-200x150.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-10.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-30104" class="wp-caption-text">Regen, Regen, nichts als Regen</p></div>
Zunächst in normaler Stärke, nach wenigen Minuten aber wolkenbruchartig, so dass der Abstieg über schmale felsige Tritte und Holzstege volle Aufmerksamkeit erforderte. Zudem hatte sich der Weg nach weiteren Minuten in ein braunes Bächlein verwandelt, bei dem man maximal an den Rändern weniger tief in der Pfütze stand.<br />
<div id="attachment_30087" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/sturzbach.jpg"><img  title="" loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-30087" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/sturzbach-450x800.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"  width="450" height="800" class="size-large wp-image-30087" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/sturzbach-450x800.jpg 450w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/sturzbach-169x300.jpg 169w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/sturzbach-113x200.jpg 113w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/sturzbach.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-30087" class="wp-caption-text">So kam uns der Regen dann auch entgegen.</p></div>
Die Tropfen war so dick, dass gefühlt 10 ausreichten, um die Ärmel auch einer guten Regenjacke an ihre Grenzen zu bringen. Der Regen lief auch vorne wieder zum Ärmel hinein, ebenso in Stiefelschäfte und durchweichten alles in Windeseile.<br />
Anschließend ging es bis nach <strong>Ramsau</strong>(ca. 600 HM) in einem langen und teils anstrengenden (Schotterwege) Abstieg, der nach dem Wolkenbruch durch nicht enden wollenden Dauerregen begleitet wurde. Zwischenzeitlich gab auch das beste Material den Kampf gegen die Wassermassen allmählich auf. Auch bei der großen Abendpause im Ramsauer Kurgarten (Ziel für die 12-Stunden-Wanderer) hörte es nicht auf, so dass für die Warteschlange an der Essensausgabe kurzerhand ein Pavillon aufgestellt wurde, damit sie nicht schon wieder im Regen stehen mussten. Alles wurde bestmöglichst zum ansatzweisen Trocknen aufgehängt. Die Moral der Truppe hatte sich ein wenig in ein trotziges Wir-bleiben-dabei geändert. Zwischenzeitlich hatten doch einige/zahlreiche Teilnehmer wegen des anhaltend schlechten Wetters und der ebenso trostlosen Prognose für die Nacht (1 Stunde sollte es nicht regnen!) abgebrochen. Eine kurze Massage belebte die beanspruchten Glieder für die Nacht (vielen Dank auch an diese helfenden Hände!).</p>
<p>Das Tempo in unserer Gruppe wurde von denen, mit denen ich sprach als ziemlich flott empfunden. Wenn man als Frau austreten musste, musste man der Gruppe schon wieder hinterher rennen, um aufzuschließen. Flott gehen reichte nicht, denn das machte die Gruppe schon. Natürlich ist es schwierig, bei einer anfangs so großen Gruppe diese zusammen zu halten. Dennoch empfand ich das Tempo durchgehend als zu hoch und teils auch unnötig, weil wir dann ja wieder zu früh ankamen. Während der Nachtetappe mag die Geschwindigkeit auch dem Wetter geschuldet sein, weil alle nur nicht frieren und ankommen wollten.</p>
<p>Das inzwischen überschaubare Grüppchen von ca. 70 Teilnehmern machte sich aber unbeirrt gut gestimmt natürlich bei Regen auf in die Nachtetappe. Leider war es beim Eintreffen im iluminierten Zauberwald mit klassischer Musik entlang der Ramsauer Ache noch nicht so recht dunkel, was den WOW-Effekt etwas minderte. Trotzdem war es eine bezaubernde Motivation und auch der Regen hatte hier etwas nachgelassen. Weiter ging es zunächst um den <strong>Hintersee </strong>zum <strong>Taubensee</strong>.<br />
Im angrenzenden Wald erfreuten uns unverhofft einige Glühwürmchen und trotzten mit uns den anhaltenden Niederschlägen. Nachdem an der Alpenstraße weitere Schäfchen die Herde verließen, nicht ohne uns noch viel Glück zu wünschen, ging es hinauf zur <strong>Mordaualm</strong>, wo uns ein Lagerfeuer erwartete. Leider gab es dort keine Sitzmöglichkeiten und die Wärme des Lagerfeuers gab es eben nur in Kombi mit Regen. Auch die Lifemusik dort oben konnte uns nicht am schnellen Weitergehen hindern. Die nächste Labestation am <strong>Loipl </strong>wurde nach Vorschlag unserer Guides zugunsten eines früheren Ankommens am <strong>Hirschkaser </strong>übersprungen, denn dort wartete eine lange Pause im Warmen und Trockenen auf uns!</p>
<p>Leider mussten wir an der Talstation des Hochschwarzeck-Sessellifts eine halbe Stunde Nothalt machen, weil nicht gesichert war, dass wir auch gleich in die Hütte können. Dieser Umstand und das kräftezehrende Angehen gegen Kälte, Nässe und Müdigkeit veranlasste nochmals 17 Teilnehmer zum Abbruch, während wir im Talstationgebäude immerhin trocken warten konnten. Der Anstieg zum Hirschkaser über gut 300 HM vertrieb immerhin die Kälte und die Aussicht auf Pause im Trockenen beflügelte die Übriggebliebenen. Außerdem hatte es just zum Anstieg aufgehört zu regnen!</p>
<p>Auf der Hütte angekommen, legten sich alle trocken, sofern das Packmanagement noch etwas Trockenes zu bieten hatte. Wer konnte hat sich für diese letzte Etappe noch etwas Warmes/Trockenes aufgehoben und jeder suchte sich ein Fleckchen zum Abliegen.<br />
Ich habe noch nie bei einer Wanderung so viele Rettungsdecken im Einsatz gesehen, einfach weil die Leute durchgefroren waren und nichts Trockenes mehr am Leib hatten. Hochachtung vor allen, die trotzdem weiterliefen! Die Pause war richtig lang- fast 1 ½ Stunden bis zum Frühstück, das ließ sich keiner zweimal sagen. Auf Liegestühlen, Tischen, Bänken,… es wurde überall geschlafen.<br />
Das Frühstücksbuffet war toll und die Lebensgeister kehrten langsam ebenso zurück wie die Stimmung. Die ebenso kurzweilige wie lustige Morgenandacht, die Rücksichtsvollerweise vom Kreuz vor der Hütte ins Innere verlegt wurde motivierte alle zum Abstieg.<br />
<div data-sliderid="84966" id="penci-post-gallery__84966" class="penci-post-gallery-container masonry column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="inner-gallery-masonry-container"><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-11.jpg" data-cap="Morgenstimmung beim Hirschkaser"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:75.04273504%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-11.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-03.jpg" data-cap="Morgenstimmung auf dem Toten Mann"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:56.23931624%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-03.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div></div></div>
Gut gelaunt, bei wenigstens Sicht bis zu den wolkenverhangenen angrenzenden Bergen und OHNE Regen ging es über den <strong>Toten Mann</strong> (1391 HM) zum Zieleinlauf, wo wir auf die Watzmann-Extrem-Truppe stießen. </p>
<p>Alle wurden mit riesiger Begeisterung und Freude und mit Achtung vor der Leistung der Durchhaltendenden aber auch aller, die es nicht ganz geschafft hatten, begrüßt.<br />
<div id="attachment_30096" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-04.jpg"><img  title="" loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-30096" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-04-800x450.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"  width="800" height="450" class="size-large wp-image-30096" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-04-800x450.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-04-300x169.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-04-200x113.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-04.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-30096" class="wp-caption-text">Zieleinlauf 24-Std Watzmann Alpin</p></div>
<h2>12-Stunden-Wanderung SalzAlpenSteig</h2>
<p>Bei der 12-Stunden Tour waren es zwar nicht ganz so viele Teilnehmer, aber der Spaß war dennoch vorhanden. Interessanterweise sind wir einen Teil der 24h-Route gelaufen, aber in den entgengesetzte Richtung. Von daher wussten wir schon im Vorfeld, wo die 24h-Wanderer noch hin mussten und was auf sie zukam.<br />
Auch sehr witzig war die Besetzung der Teilnehmer, denn wir waren International unterwegs.<br />
Wir hatten unter den Teilnehmerinnen zwei Chinesinnen dabei, wo sicherlich der ein oder andere am Anfang dachte, was ist denn nun los. Die beiden Mädels waren mit Turnschuhen und einem kleinen Rucksack, sowie Regenschirm unterwegs. Mehr nicht!<br />
Im Ziel bei der Urkundenübergabe kam dann die Auflösung. Die beiden befinden sich auf Deutschlandtour und sind so am Freitag in Berchtesgaden angekommen. Und direkt nach ihrer Ankunft, haben sich sich spontan für die Wanderung angemeldet. Respekt dafür, da muss man echt den Hut ziehen.<br />
Und hier zeigte sich mal wieder, was für tolle Guides wir dabei hatten. Denn diese unterstützen die etwas magere Ausrüstung nach besten Kräften. Mit den Worten &#8222;<em>Thanks to the handsome boy and ladies!</em>&#8220; bedankten sich die Mädels dann im Ziel bei den Guides. </p>
<p>Ja, die drei Guides bei uns, die muss man auch mal Lobend erwähnen. Da hatten wir die Marlies, die am Tag zuvor die Tour erst ausgeschildert hat und aufgrund ihres Heimvorteiles uns ihr Wissen beim Aufstieg weitergab.<br />
Dann hatten wir unseren allseits gut gelaunten Michi, der uns in der Pause auf dem <strong>Toten Mann</strong> eine 360-Grad-Panoramabergvorstellung über die ganzen Berge im Umkreis gegeben hat, wobei bei den Gipfelhöhen noch nachgeschult werden muss ;-).<br />
Zudem machte sich Michi auch ganz gut als lebende Skulptur am <strong>Hintersee</strong>.<br />
<div data-sliderid="79425" id="penci-post-gallery__79425" class="penci-post-gallery-container masonry column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="inner-gallery-masonry-container"><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-12.jpg" data-cap="Unsere Skulptur &quot;Michi&quot;"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:56.23931624%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-12.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-13.jpg" data-cap="Am Hintersee"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:56.23931624%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/07/24h-trophy-berchtesgaden-13.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 - 3. Station Berchtesgaden 01.-03.07.2016"   title="" ></div></a></div></div></div>
Und dann hatten wir noch den Willi dabei, der sich meist im hinteren Teil der Gruppe aufgehalten hat und dafür sorgte, dass keiner auf der Strecke blieb.</p>
<p>Kleinere ungeplante Streckenführungsänderungen oder auch die Extra-Schleife für diejenigen, die noch Potential übrig hatten, machten den spontanen und unermüdlichen Einsatz des Teams deutlich.</p>
<p>Da auch wir etwas zu früh in Ramsau angekommen sind, mussten wir dort noch eine kleine &#8222;Ehrenrunde&#8220; drehen und hatten dabei die Gelegenheit, das Elternhaus von Michi zu bestaunen. Warum man dafür aber erst den Berg hochlaufen muss&#8230;? Naja, lassen wir das lieber 😉</p>
<p>Im Ziel im Kurgarten angekommen, waren wir dann froh, endlich mal unter ein Dach stehen zu können um dem Regen zu entgehen und sich auszuruhen. Es gab dann noch das obligatorische Zielbier und belegte Brote für alle und natürlich die Finisherurkunden.<br />
Nachdem wir dann alle etwas gestärkt und zufrieden waren, wurden wir per Bustransfer nach Berchtesgaden gefahren und haben uns dann dort alle verabschiedet.</p>
<h2>Summa summarum</h2>
<p>Alles in allem war das Berchtesgadener Wochenende ein riesen Event, bei dem von allem was dabei war (vorallem Regen) und das hohe Ansprüche an Durchhaltevermögen und Willen stellte. Bei solcher Wetterlage waren wir heilfroh über die professionelle Führung unserer Guides. Zudem wären die wenigsten wohl in einer Kleingruppe zu einer solchen Leistung fähig gewesen (ob aus Motivationsmangel oder Unsicherheit).<br />
Auch das Grassl-Team war gefordert, denn die vielen Shuttle-Einsätze erforderte spontanen Mehreinsatz für all diejenigen, die nur noch ins Bett wollten.<br />
Für das Wetter kann keiner was, aber es haben alle vollen Einsatz gezeigt und zusammen gehalten – was will man bei so einer Veranstaltung mehr!</p>
<p><strong>Weitere Berichte zu der 24h-Trophy in Berchtesgaden</strong></p>
<ul>
<li>Mona von den Berghelden war das erste Mal dabei.</li>
<li>Bericht von <a href="http://haxenaufachsen.de/watzmann-alpin-2016/" target="_blank" rel="noopener">Haxen auf Achsen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wandertrophy 2016 – 2. Station Baiersbronn 10.-12.06.2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 18:41:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisebereich]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[12h]]></category>
		<category><![CDATA[24-Stunden]]></category>
		<category><![CDATA[Baiersbronn]]></category>
		<category><![CDATA[grassl]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>
		<category><![CDATA[Trophy]]></category>
		<category><![CDATA[Wandertrophy]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 12- und 24 Stunden-Wanderung in Baiersbronn verl&#xE4;uft gro&#xDF;teils durch den Nationalpark und &#xFC;ber und entlang der sch&#xF6;nste Berge des Nordschwarzwaldes. Die Eckdaten: Die 12 Stunden-Wanderer hatten hier 35 km&#x2026;</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 12- und 24 Stunden-Wanderung in Baiersbronn verläuft großteils durch den Nationalpark und über und entlang der schönste Berge des Nordschwarzwaldes. </p>
<p>Die Eckdaten:<br />
Die 12 Stunden-Wanderer hatten hier 35 km zu bewältigen und 1117 hm. Die 24 Stunden-Wanderer  überwanden stolze 63 km bei allerdings überschaubaren 1656 hm.<br />
Teilnehmerzahlen:</p>
<ul>
<li>Ingesamt 170 Teilnehmer</li>
<li>davon 48 Teilnehmer bei der 12-Stunden-Wanderung</li>
<li>davon 122 Teilnehmer bei der 24-Stunden-Wanderung</li>
<li>Abbrüche aufgrund schlechten Wetters: 12h &#8211; keine | 24h &#8211; 7</li>
</ul>
<p><span id="more-29801"></span></p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-02.jpg"><img  title="" loading="lazy" decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-02-800x600.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 – 2. Station Baiersbronn 10.-12.06.2016"  width="800" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-29804" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-02-800x600.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-02-300x225.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-02-200x150.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-02.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><br />
Am Samstag, 11.06.16, glänzte der Schwarzwald zunächst durch die im Namen enthaltene Farbe. Nicht gerade schwarz, aber einfach grau und mit stetem Regen trudelten die Teilnehmer entweder mit dem Shuttle von Baiersbronn oder aber direkt mit dem PKW am Hotel Mummelsee am gleichnamigen See ein. Dort wurden sie in vertraut herzlicher Art vom Grassl Event Team begrüßt und jeder konnte sich ausgiebig mit Obst, Getränken und Snacks sowie leckeren Brezeln für die erste große Etappe eindecken. Die Begrüßungsrede wurde vom Mummelseegeist begleitet.<br />
Die 24-Stunden-Wanderer starteten bereits um 07.30 Uhr, die 12-Stunden-Wanderer konnten entspannt um 9.15 Uhr starten. Begleitet wurden sie von Guide Michi vom Grassl Team und von Gert, dem regionalen Wanderguide, der wieder mit einigen Details und Wissenswertem aufwarten konnte.</p>
<p>Nach einem kurzen Anstieg befanden wir uns auf der Hornisgrinde, die mit 1.164 m der höchste Berg des Nordschwarzwaldes ist. Leider war das Wetter dort oben eher „übersichtlich“ aber immerhin in dem Moment trocken. Weiter ging es über ein wunderschönes Hochmoor. Daran schloss sich ein langer Abstieg bis zur Mittagsrast am Forsthaus Auerhahn um 11.30 Uhr an. Pünktlich zur Pause begann es wieder zu regnen, aber dank der leckeren Gourmetsnacks ging es anschließend gut gestärkt und erfrischt weiter.<br />
Ein besonderes Erlebnis war der Wildsee und der umliegende Bannwald. Hier in diesem Gebiet wird der Wald bereits seit über 110 Jahren sich selbst überlassen. Die Atmosphäre und Ruhe dieser Gegend ist bezaubernd. Um das genießen zu können wurden wir durch den Ranger des Nationalparks Nordscharzwald darum gebeten in der nächsten Teiletappe bewusst ruhig zu sein, nicht zu sprechen und die Natur auf uns wirken zu lassen. Auch dass dort keinerlei Straßen – oder Ortslärm zu hören ist unterstreicht die friedliche Idylle. Für andere Wanderer mögen wir in dem Moment ein merkwürdiges Bild einer ziemlich spassbefreiten Truppe gemacht haben, wie wir da so schweigsam vorbei zogen. Aber wir wissen es besser!</p>
<p>An mehreren Stationen wurden wir vom SWR Team begleitet. Diese drehen eine Dokumentation über die Entstehung und Entwicklung des Nationalparks und so wurde auch die Rede des Rangers am Wilden See aufgezeichnet und einige interviewt.<br />
<a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-17.jpg"><img  title="" loading="lazy" decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-17-800x600.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 – 2. Station Baiersbronn 10.-12.06.2016"  width="800" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-29803" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-17-800x600.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-17-300x225.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-17-200x150.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-17.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><br />
Weiter gings hinauf zur Darmstädter Hütte und danach weiter zur Großen Ruhesteinschanze, wo uns um 14.30 Uhr die lange Mittagspause mit Fleischküchle und Kartoffelsalat oder vegetarisch Tomatensuppe mit Reis, Nachtisch, Obst und warme und kalte Getränke erwarteten. Pünktlich zur Mittagspause zog ein großes Gewitter um uns drum rum. Ohnehin hatten wir Wetterglück. Schön kann man es nicht nennen, aber die großen Gewitterberge, die sich schwarz und breit und deutlich hörbar in den Nachbartälern zusammenbrauten oder entluden waren nie genau bei uns. So wurden wir zwar häufig nass, aber richtig heftige Schauer blieben uns erspart.<br />
<a href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-01.jpg"><img  title="" loading="lazy" decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-01-800x600.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 – 2. Station Baiersbronn 10.-12.06.2016"  width="800" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-29805" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-01-800x600.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-01-300x225.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-01-200x150.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-01.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><br />
An die Mittagspause schloss sich noch eine zweistündige Etappe ohne große Höhenunterschiede bis zur Kaffeepause an. Diese war am Hotel Schliffkopf eingerichtet. Es warteten super leckerer Kuchen und Kaffee auf uns, wenn auch die Kulisse in der dortigen Tiefgarage eine besondere war. Aber: es war wärmer als draußen, windstill und trocken und wir konnten uns an Bierbänken gemütlich hinsetzen.<br />
Anschließend ging es über fast 9 Kilometer bergab bis zum Buhlbachsee, vorbei an kleinen Bächlein und durch teils urwaldartige Landschaft. Trotzdem sind 9 Kilometer am Ende eines solchen Tages weit bergab und so taten dem einen oder anderen dann doch die Füße oder Knie weh. Ein Teil der Gruppe umrundete noch den wirklich hübschen kleinen Buhlbachsee, bevor es in wirklich moderater Steigung zum Endspurt knapp 300 hm zum Hotel Zuflucht und unserem Ziel ging.<br />
Das Licht war inzwischen diffus, dicke Wolke hingen tief über dem Wald, so dass es ein eher düsterer Zieleinlauf war, der jedoch von all den 24-Stunden-Wanderern erhellt wurde, die uns mit viel Jubel in Empfang nahmen. Wir revangierten uns mit anspornendem Applaus als diese sich zur 2. Hälfte ihrer langen Tour mit Stirnlampen und Mütze auf machten. Ein wirklich schöner Ausklang bei einem Glas Sekt und frischen Erdbeeren im Hotel Zuflucht krönte bei der Urkundenübergabe den langen Tag bevor es mit dem Busshuttle wieder zurück ging.</p>
<p>Für das Wetter kann keiner was, aber es hätte auch bei den Unwettern der letzten Tage anders ausgehen können. Die Wanderung war kurzweilig und toll ausgesucht, prima bewirtet und umsorgt. Deswegen und auch durch den unermüdlich scheinenden Einsatz unserer Guides war die Stimmung fröhlich und alle guter Dinge!</p>
<div data-sliderid="47161" id="penci-post-gallery__47161" class="penci-post-gallery-container masonry column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="inner-gallery-masonry-container"><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-06.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:75.04273504%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2016/06/12h-baiersbronn-06.jpg"  alt="Wandertrophy 2016 – 2. 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<h1>Die Sache mit der Kameradschaft….</h1>
<p>Als wir vor einem Jahr das erste mal in Baiersbronn starteten und ich mir so gar nicht vorstellen konnte mit vielleicht 100 Personen durch den Wald zu „preschen“, fiel mir gleich beim Eintreffen auf, dass sich einige herzlich begrüßten. Grüppchen, dachte ich und war gespannt, wie sehr sich diese vom Rest der Gruppe abgrenzen. Ob sie „ihr eigenes Ding“ im Rahmen der Veranstaltung machen. Mit der Zeit merkten wir, dass es meistens einfach Bekanntschaften aus den vergangenen Jahren sind. Auch wir, obwohl wir zu viert dort antraten und nicht zwingend Kontakt gebraucht hätten, kamen schnell ins Gespräch. An schmalen Stellen läuft man häufig eben nicht vor oder hinter seiner eigentlichen Begleitung und so plaudert man eben auch mal eine halbe Stunde mit jemand ganz anderem – oder auch den ganzen Tag. Gesprächsthemen über die Tour oder Ausrüstung sind schnell gefunden und oft ergibt dann eins das andere.  Daraus entstehen dann manchmal auch Freundschaften, die einen locker vielleicht sogar das ganze Jahr begleiten und dann die Wiedersehenfreude einfach groß ist. So ging es uns dann dieses Jahr auch. </p>
<p>Menschen, die bei diesen Wanderungen alleine, ohne Begleitung mitgehen, finden so schnell Anschluss, wenn sie das möchten und häufig fangen sie auch Feuer für die langen Touren, die sie sich davor sicher nicht zugetraut hätten. Das macht Mut und motiviert und am Ende einer solchen Wanderung ist häufig der Entschluss geboren: „Da geht noch mehr!“.</p>
<p>Das Zusammengehörigkeitsgefühl steigt, auch wenn man bis zum Tagesende vielleicht immer noch nicht weiß, wer alles zur eigenen Gruppe gehört. Wie homogen die Gruppe in Sachen Lauftempo ist merkt man aber schnell. Entsprechend selten oder häufig sind die Pausen außer der Reihe, um die Gruppe wieder zusammen zu halten.<br />
An dieser Stelle müssen ganz klar die Guides erwähnt werden. Sie wachen nicht nur mit Argusaugen über den Zeitplan, damit wir nicht zu früh und nicht zu spät an unseren Labestationen sind. Sie achten auch auf ihre „Schäfchen“ und betreuen die Langsameren der Gruppe mit freundlichen Worten und guten Tipps. Der, der die Gruppe vorne anführt, hat eher die Mühe, die Vorpreschenden im Zaum zu halten. Auch dazu gehört Geduld und Überzeugungskraft.<br />
Ich finde es beeindruckend wie alle im Team den Wanderen das Gefühl geben, dass es toll ist, dass genau SIE sich zu dieser Wanderung entschlossen haben, sie Respekt vor der Leistung haben und Anteil an ihrer Freude und am Erlebnis nehmen!  Vorallem, wenn man sich überlegt, dass die Guides am Tag zuvor die gesamte Strecke schon mal abgewandert oder geradelt sind, um sie auszuzeichnen. Hut ab an dieser Stelle vor ihrer Leistung und trotzdem so viel Verständnis für Blessuren der Teilnehmer.<br />
Natürlich kann sich keiner alle Namen und Gesichter merken. Aber es ist einfach schön, wenn man öfters mit läuft und wieder erkannt und entsprechend begrüßt wird. </p>
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