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	<title>Kaja &#8211; Outdoortest.info | DIE unabhängige Testseite im Outdoorbereich</title>
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	<description>Draußen. Unterwegs. Naturnah. Testen</description>
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		<title>Sevylor Alameda aufblasbares Kajak</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 08:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hundetauglich]]></category>
		<category><![CDATA[Kajak & Kanus]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin als Kind mit Wildwasserkajaks aufgewachsen. Zunächst mit einem Polyesterkinderkajak, dann mit einem damals sehr modernen in-Wildwasserkajak: dem PPrijonTaifun Slalom! Der Kenner weiß, wie lange das schon her ist.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/werbung/werbung-testprodukt.png" alt="Banner der den Artikel als Pressereise kennzeichnet" class="aligncenter" /><br />
<img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/10/hundetauglich_small.png" alt="Button mit Hund, welcher darauf verweist, dass das getestete Produkt auch Hundetauglich ist" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-49590" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/10/hundetauglich_small.png 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/10/hundetauglich_small-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Ich bin als Kind mit Wildwasserkajaks aufgewachsen. Zunächst mit einem Polyesterkinderkajak, dann mit einem damals sehr modernen in-Wildwasserkajak: dem  PPrijonTaifun Slalom! Der Kenner weiß, wie lange das schon her ist.<br />
Jedenfalls bin ich abgesehen von unschönen teils tiefen Kratzern mit nahezu unkaputtbaren Booten groß geworden. Aber auch mit dem Problem für eine ganze Familie Kajaks zu transportieren. Bei Tagestouren waren diese auf dem Dach. Zu zweit kein Problem. Alleine eine echte Gewaltaktion sie dort hoch zu wuchten (je nach Fahrzeughöhe). Dazu noch die Paddel.<br />
Im Auto dann die Neoprenanzüge, Schwimmwesten etc. Wie bei einigen anderen Sportarten auch, ist es eine Menge Equipment. Was aber, wenn das Dach in den Sommermonaten z.B. mit einem Dachzelt belegt ist? Oder aber die Räder bereits auf dem Dach sind? Was, wenn die Garage bereits voll ist und kein Platz vorhanden ist, die Kajaks zu lagern?<br />
Die Firma <strong>Sevylor </strong>hat es sich zur umfassenden Aufgabe gemacht, aufblasbare Wassersportprodukte herzustellen. Dies tut sie bereits seit 1949 und ist seitdem international berühmt und bekannt für gute Qualität und innovative Ideen.<br />
Wir haben das <strong>aufblasbare Kajak Alameda</strong> auf Süwasserseen getestet.</p>
<p><span id="more-52388"></span></p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-18-800x600.jpg" alt="Sevylor Alameda Kajak" width="800" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-52409" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-18-800x600.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-18-300x225.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-18-810x608.jpg 810w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-18-200x150.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-18.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h1>Facts</h1>
<div class="pcrstb-wrap"><table class="tablepress">
<tbody>
<tr>
<th>Thema</th>
<th>Info</th>
</tr>
<tr>
<td>Maße</td>
<td>375 X 93 cm aufgeblasen</td>
</tr>
<tr>
<td>Farbe</td>
<td>blau-grün</td>
</tr>
<tr>
<td>Personen</td>
<td>2 Erwachsene + 1 Kind</td>
</tr>
<tr>
<td>Gewicht</td>
<td> 19 kg (ohne Pumpe und Paddel)
</td>
</tr>
<tr>
<td>Nutzlast</td>
<td>210 kg</td>
</tr>
<tr>
<td>Preis</td>
<td>UVP: 569,99 €</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
<p>Herstellerbeschreibung[/mks_dropcap]<em>Das sportliche Alameda bringt sogar noch innovative, neue Features! Ob Familientour entlang der Küste oder mit Freunden über den See, das Alameda ist die richtige Wahl!<br />
</em><br />
<br />
<script async src="//z0a.de/outtra-982.js?publisher_id=146&#038;widget_id=2142027" type="text/javascript" id="outtrapricecomparewdgt1462142027" data-publisherid="146" data-outtrapcwdgt="2142027"></script></p>
<img decoding="async" src="http://www.outdoortest.info/wp-content/sonstiges-blogtheme/outdoortest-berge-trenner.png" />
<h2>Erster Eindruck und Verarbeitung des Sevylor Alameda</h2>
<p>Der erste Eindruck ist, dass der wasserdichte Packsack sportlich wirkt und das Kajak selbst ausgesprochen robust erscheint. </p>
<h2>Praxistest</h2>
<h4>Rucksack</h4>
<p>Das Kajak Alameda wird in einem großem Transportrucksack geliefert. Mit im Lieferumfang sind noch das Easy Inflation Manometer, die abnehmbare Finne und das Reparaturset.</p>
<p>Der Rucksack hat zwei breite, ausreichend gepolsterte Schultergurte, die in der Länge verstellbar sind.<br />
Das Hauptfach könnte etwas größer sein. Der gummierte Bootsboden haftet leider sehr gut an der beschichteten Transportsackinnenseite. Wenn dann auch noch etwas Feuchtigkeit am Kajak ist hat man seine liebe Mühe es zu verstauen.<br />
Der Sack wird mit einem Krempelverschluss geschlossen, wie es bei Drybags üblich ist. Diese Art des Verschlusses bietet einen transportsackbreiten Zugang zum Hauptfach und einen wasserdichten Abschluss.<br />
Wird das Kajak verstaut und der Krempelverschluss geschlossen sorgen zwei zusätzliche Gurte mit Steckschnallen dafür, dass nicht zu viel Druck bzw. Zug auf den Krempelverschluss wirken und diese ggf. Wieder aufgezogen werden würde. </p>
<p>Ist das Kajak aufgeblasen, kann der leere Transportrucksack auch als Dryback für die Habseeligkeiten und der Pumpe verwendet und auf dem Kajak festgezurrt werden. Dies ist vorallem dann praktisch, wenn das Auto nicht in unmittelbarer Nähe zum Ufer geparkt werden kann.<br />
An der Unterseite des Transportsacks befindet sich eine Öffnung, die verschlossen werden kann. Sie dient als &#8222;Abfluss&#8220;, falls sich  noch Flüssigkeit im Packsack befindet. Aber auch beim Verstauen des Kajaks ist diese nützlich, damit die Luft im Sack entweichen kann und diese nicht zusätzlich das Verstauen erschwert.</p>
<p>Das zusammensteckbare Paddel kann an der Vorderrseite des Rucksacks einfach durch vorhandene Gurtschlaufen gesteckt werden. Die Verbreiterung am Paddelblatt sorgt von alleine dafür, dass die Paddel in der Schlaufe halten und nicht durchrutschen. </p>
<p>Mir ist es nicht gelungen, die Pumpe zum Boot mit im Transportsack zu verstauen. </p>
<h4>Kajak</h4>
<p>Entnimmt man das Kajak der Transporttasche, so geht der Aufbau überraschend und erfreulich schnell. Das Boot wird auseinandergefaltet oder gerollt. Dann ist entscheidend, dass man als erstes die Finne einhängt. Sie ist mit zwei Nasen im Kunststoff der Finne, die zueinander zeigen in zwei Hartgummiverstärkungen im Boden des Bootes einzuhängen. Dies funktioniert aber nur, solange man den Boden bewegen kann. Beim ersten Mal Aufpumpen habe ich die Finne zuletzt montieren wollen und da konnte ich sie nicht mehr einhängen. Also draus gelernt!<br />
Ist die Finne montiert, so knickt sie, wenn das Boot auf hartem Untergrund auf Land liegt, leicht etwas um. Einerseits ist dies von Vorteil, weil sie so weniger beschädigt wird. Andererseits kann nicht ausgeschlossen werden, dass an dieser Stelle dann im Laufe der Zeit irgendwann eine Schwachstelle/Materialermüdung durch die stärkere Belastung entstehen kann. </p>
<p>Schließt man den Schlauch der Pumpe bei Inflate und dann mit dem Quickverschluss am Ventil an, geht das Aufpumpen wirklich schnell. Innerhalb weniger Minuten ist das Kajak komplett aufgepumpt. Ich fand, dass es sich empfiehlt zunächst den Boden aufzupumpen und dann die Seitenteile. Es geht aber auch anders von der Reihenfolge her. Bei anderen Booten ist die Reihenfolge zwingend, weil man sonst an manche Ventile nicht mehr ran kommt.<br />
Die Kammern füllen sich von selbst ohne nachjustieren zu müssen. Natürlich ist es trotzdem anstrengend, aber das bleibt bei manuellen Pumpen ab einem gewissen Druck nicht aus. Die Kammern müssen schon richtig ordentlich aufgepumpt werden. Aber es erhöht die Stabilität und Lenkbarkeit deutlich, wenn das Kajak ausreichend aufgepumpt ist. </p>
<p>Die 3 Sitze sind freischwebend aufgehängt. Ein entsprechendes Schlaufensystem auf beiden Seitenwänden ermöglicht eine ganz individuelle Montage. Je nachdem, ob man zu zweit oder zu dritt ist, wer wo sitzt und wie groß jeder ist. Wir haben die voreingestellte Montage belassen. In unterschiedlichen Besetzungen haben wir zu dritt, 1 Erwachsener, zwei Teenager, und ein Hund drin gesessen. Da war es dann schon gemütlich. Der Hund saß mit einer Person ganz vorne.<br />
Wie vom Hersteller beschrieben hat die freihängende Konstruktion  der Sitze den Vorteil, dass sie bei Belastung keine Auswirkung auf die Bootsform und somit auf die Fahreigenschaften haben. Zudem soll man keinen nassen Po bekommen. Das erste kann zumindest augenscheinlich bestätigt werden. Beim zweiten ist es relativ. Wenn durch Wellen und Spritzwasser einiges an Wasser im Boot ist, ist es mit Sicherheit angenehm nicht in einer Pfütze zu sitzen. Aber das Wasser kommt ja nicht von unten, sondern von oben ins Boot und so wird auch der Sitzende und sein Sitz nass. Dies geschieht gerade in ruhigen Gewässern vorallem durch abtropfendes Wasser vom Paddel.<br />
Am hinteren Sitz bzw. dessen Lehne befindet sich noch ein kleines Gepäcknetz. Bei uns war hier eine Trinkflasche und ein Sonnenhut verstaut. Sehr praktisch, weil alles andere ja wasserdicht im Packsack/Transportsack verstaut ist.<br />
Die Rückenlehnen können in ihrer Neigung auch verstellt werden. Dies ist zum einen gut, weil jeder gerne anders sitzt, aber auch um während einer längeren Fahrt einmal die Position zu verändern und so Verspannungen vorzubeugen. Die Rückenlehnen haben eine kleine Lordosestütze. Die Sitzflächen können aufgepumpt werden. Allerdings auch ohne sie aufzupumpen sitzt man bequem und frei schwebend darin.<br />
Das Platzangebot ist reichlich. Sowohl die Personen als auch das Gepäck haben gut Platz. Durch die individuell einstellbaren Sitze sind auch verschiedene Sitzpositionen möglich, die Rückenschmerzen und Verspannungen vorbeugen. Ich bin sowohl wie vorgesehen gesessen, als auch gekniet und auch eine Mischung aus beidem. Das heißt ich habe gekniet und habe mich aber nicht auf meine Fersen sondern auf den Sitz gesetzt. Dadurch schlafen die Beine nicht so schnell ein.<br />
An den einzelnen Schlaufen des Befestigungssystems kann man auch andere Dinge des Zubehörs oder Gepäcks befestigen.</p>
<p>Auf dem Bug des Kajaks ist eine Gepäckspannschnur montiert. Diese ist wie ein Expander flexibel und so kann Transportgut dort eingeklemmt werden. Zusätzlich kann man es natürlich auch noch an einer Stelle fest montieren, damit gerade in unruhigem Gewässer nichts verloren gehen kann. Es empfiehlt sich ein wenig auf die Gewichtsverteilung zu achten. Auch wenn es sich dort vorne anbietet, sollte man darauf achten, dass nicht vorne das meiste Gewicht positioniert wird. Dies würde sich ungünstig auf die Fahreigenschaften auswirken. Auf Seen ist dies weitestgehend egal, aber dort orientiertes Gepäck versperrt einem die Sicht auf den Bereich unmittelbar vor dem Kajak.<br />
Auch hinter dem letzten Sitz ist noch ein wenig Platz für Gepäck. Auch hier kann dieses unter der Abdeckung der hinteren Bootsspitze verstaut werden. Wer eher mehr Platz für die Beine braucht, kann den hinteren Sitz auf die hinterste Position einstellen. </p>
<p>Mittig befinden sich links und rechts auf den Seitenteilen Kunststoffgriffe. Diese haben einen angenehmen Durchmesser, um das Boot zu zweit gut tragen zu können. Oder aber auch um es besser fassen zu können, um es auf die Kannte zu stellen. Für längere Strecken trägt sich das Boot sicherlich besser an den beiden Bootsspitzen. Hier sind dicke Trageschlaufen vorhanden, die angenehm in der Hand liegen. Die Kunststoffgriffe sind so aufgebaut, dass sie in der Mitte hohl sind und ein Paddel eingeclippt werden kann. So verliert man es nicht während des Tragens oder während der Rast. Das ist sehr praktisch und komfortabel denn häufig machen sich die Paddel mit der Zeit beim Tragen oder aber auch bei Pausen selbstständig. </p>
<p>Am hinteren Ende direkt hinter dem Bodenventil befindet sich eine Öffnung im Boden. Diese kann mit einer kleinen Gummikappe verschlossen werden. Sie ist sehr praktisch, um Wasser, welches beim Fahren, Ein – oder Aussteigen ins Boot gelangt ist, aus diesem ablassen zu können. Einfach leicht anheben damit die Neigung ausreichend ist – fertig.<br />
Die verstärkte Materialschicht an der unteren Bootshälfte fällt sofort auf. Sie macht optisch und  haptisch einen guten Eindruck. Wir sind dabei am Bodensee über Steine am Ufer gefahren bzw. geschrappt oder auch über Sand. Man sah keine Gebrauchsspuren davon. Natürlich macht sich das im Handling beim Auf- und Abbau und beim Verstauen und Tragen bemerkbar. Es ist nicht gerade leicht. Aber man fühlt sich auf jeden Fall sicher und hat nicht bei jeder Berührung das Gefühl dass das Kajak sofort ein Loch bekommt beim Kontakt mit einem Stein.</p>
<p>Die Oberhaut ist mit einem Stoffähnlichen Gewebe überzogen. Sie macht das Boot weniger rutschig und glatt. In unserem Fall ideal, weil wir ja mit Hund unterwegs waren. Wir hatten nie das Gefühl, dass der Hund keinen Halt hätte oder abrutschen würde. Ganz im Gegenteil, sie fühlte sich sichtlich wohl. </p>
<h4>Fahrkomfort</h4>
<p>Ich kann nur zu Flachwasser eine Aussage treffen mit mehr oder weniger vielen Wellen aufgrund von Schiffsverkehr. Der Geradeauslauf des Bootes ist wirklich gut! Selbst ohne Finne ist es manövrierbar. Um einen optimal geraden Fahrverlauf zu haben muss man allerdings recht steil einstechen. Das führt zwangsläufig dazu, dass man immer mal wieder mit dem Daumengelenk an der Außenseite der Kammer hängen bleibt. Mit der Zeit wird das sehr unangenehm. Dies ist aber auch bei anderen Kajaks so. Lediglich bei Kanus oder Kanadiern, bei denen man deutlich höher sitzt passiert das nicht. Durch die niedrige Sitzposition in einem Kajak lässt sich das also nicht ganz vermeiden, sofern man eng einsticht mit dem Paddel. </p>
<h4>Abbau</h4>
<p>Durch die groß aufschraubbaren Verschlüsse der Ventile ist die Luft in Sekundenschnelle entwichen. Auch wie das Kajak zu falten ist ergibt sich von selbst. Seitenkammern nach innen klappen und zu den Ventilen hin flach rollen oder klappen damit die Restluft entweichen kann. Davor sollte das Kajak aber trocknen und gesäubert werden. Und das ist nicht so einfach. Durch den stoffähnlichen Bezug des Kajaks bleiben kleine Steinchen und Sand gut am Boot haften und lassen sich auch nicht so einfach abklopfen oder reiben. Das Hauptbroblem ist aber die Trocknung. Über die &#8222;Abwasseröffnung&#8220; können größere Mengen Wasser toll abfließen. Scheint die Sonne und ist es warm trocknet die &#8222;Haut&#8220; recht schnell und gut an der Luft, wo sie eben hin kommt. In den Knicken, also dort, wo die Seitenwändekammern am Boden anschließen ist dies aber fast unmöglich. Sind die Kammern aufgeblasen, stehen die Wände schön aufrecht, aber durch die Wölbung der Kammern sind diese fest auf den Boden gepresst. Sind die Kammern leer ist dieser Druck weg, aber die Wände bleiben auch  nicht mehr stehen sondern liegen dann auf dem Boden auf. Ich habe mehrfach mit einem Handtuch nachgetrocknet und das bei 27 Grad und Sonnenschein. Die kleinen Steinchen habe ich nicht ganz raus bekommen. Wenn ich mir vorstelle, das Wetter ist bewölkt oder es ist kalt, dann packe ich das nasse Boot ein und zuhause im Wohnzimmer im ungünstigsten Fall wieder auf damit es vollständig trocknet. In einer Garage würde es bei kühlem Wetter  vermutlich ohne irgendetwas einzuspannen, damit die Wände aufrecht bleiben, schlecht trocknen.</p>
<h4>Pumpe Doppelhubhandpume RB2500G</h4>
<p>Das mitgelieferte Easy Inflation Manometer ist selbsterklärend. Es gibt zwei Zugänge: In- und Deflation. Das Manometer gibt zuverlässig Auskunft über den Druck, so dass die Kammern ausreichend und gleichmäßig mit aufgepumpt werden können. Nimmt man den Schlauch ab, kann man die Pumpe auch recht platzsparend transportieren. Wie die meisten Pumpen, befindet sich unten ein Fuß mit zwei Flossen, auf welche mit den Füßen Druck und Stabilisierung ausgeübt werden können.  Die Pumpe wird mit 3 verschiedenen Adaptern/ Anschlüssen geliefert, unter anderem dem einschraubbaren Anschluss, den man z.B. für SUPs oder auch viele aufblasbare Zelte benötigt.</p>
<h4>Paddel</h4>
<p>Ein Paddel ist im Lieferumfang nicht enthalten. Dies liegt wohl daran, dass hier die Auswahl auch wieder recht groß ist. Will man Stechpaddel oder ein Wildwasser</p>
<p>Wir bekamen das Doppelpaddel K-Pro220 für den Test gestellt und ich war sehr zufrieden damit.<br />
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src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-20.jpg" alt="Sevylor Alameda Kajak" title="sevylor-alameda-kajak-20"></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-21.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:75.04273504%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-21.jpg" alt="Sevylor Alameda Kajak" title="sevylor-alameda-kajak-21"></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-22.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:75.04273504%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2020/06/sevylor-alameda-kajak-22.jpg" alt="Sevylor Alameda Kajak" title="sevylor-alameda-kajak-22"></div></a></div></div></div></p>
<h2>Pro / Contra</h2>
<p><strong>Pro</strong></p>
<ul>
<li>Platzsparend bei der Aufbewahrung zuhause</li>
<li>Transportsack mit Rucksackträgern/ wasserdicht</li>
<li>Gute Handpumpe mit Manometer</li>
<li>Gute Haptik der Bootsoberfläche</li>
<li>Verstärkter widerstandsfähiger Bootsboden</li>
<li>Handgriff ist zugleich Befestigungsmöglichkeit fürs Paddel</li>
<li>Spanngurt am Bug des Kajaks</li>
<li>Individuell verstellbare Sitze (freischwebend) mit Rückenlehne</li>
<li>Abflussöffnung zum Entlehren des Kajaks</li>
</ul>
<p><strong>Contra</strong></p>
<ul>
<li>Packsack sehr knapp bemessen. Pumpe passt nicht mit hinein</li>
<li>Gesamtgewicht ist schnell unangenehm auf dem Rücken um das Kajak ein Stück zu tragen</li>
<li>Schwer zu trocknen und zu reinigen in den Knicken</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Das aufblasbare Kajak Alameda für ca. 450 Euro von Sevylor ein ein gut verstaubares und schnell aufblasbares Kajak für Flüsse, Süß- und Salzflachwasser, das sehr stabil und gut zu steuern ist. Es bietet Platz für 2 Erwachsene und 1 Kind und ist somit für die ganze (kleine) Familie geeignet. Wer Platz und Gewicht sparen und trotzdem maximalen Kajakfahrspass erleben möchte, ist mit diesem Kajak lange gut beraten.<br />
Lediglich der Packsack könnte ein wenig größer sein. </p>
<div class="teststellungbox">
Dieses Produkt wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt und das Fazit dieses Tests hat. <br />
Alle Praxistests auf Outdoortest.info werden gemäß dem Outdoor Blogger Codex durchgeführt und sollen dem Benutzer sowohl die positiven aber auch negativen Aspekte des Produktes aufzeigen.
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Gumotex Thaya 2 Personen Kajak</title>
		<link>https://www.outdoortest.info/gumotex-thaya-2-personen-kajak/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lefdi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2019 08:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hundetauglich]]></category>
		<category><![CDATA[Kajak & Kanus]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>
		<category><![CDATA[2 Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Gumotex]]></category>
		<category><![CDATA[Kaja]]></category>
		<category><![CDATA[Kajakfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Paddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Thaya]]></category>
		<category><![CDATA[Wassersport]]></category>
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					<description><![CDATA[Urlaub am See ist doch immer was Schönes. Wenn man dann nicht nur am Wasser liegen oder schwimmen kann, sondern auch mal mit einem Wasserfahrzeug sich auf dem See bewegen,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/10/hundetauglich_small.png" alt="Button mit Hund, welcher darauf verweist, dass das getestete Produkt auch Hundetauglich ist" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-49590" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/10/hundetauglich_small.png 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/10/hundetauglich_small-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Urlaub am See ist doch immer was Schönes. Wenn man dann nicht nur am Wasser liegen oder schwimmen kann, sondern auch mal mit einem Wasserfahrzeug sich auf dem See bewegen, umso besser.<br />
Neben den gerade modernen SUPs gibt es noch eine Reihe von weiteren Möglichkeiten sich auf dem Wasser fortzubewegen.<br />
Wir hatten von <strong>Gumotex das 2 Personen Kajak Thaya</strong> im Test und waren nicht nur mit Kindern unterwegs 😉</p>
<p><span id="more-48404"></span></p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/09/gumotex-thaya-11-800x600.jpg" alt="" width="800" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-48423" srcset="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/09/gumotex-thaya-11-800x600.jpg 800w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/09/gumotex-thaya-11-300x225.jpg 300w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/09/gumotex-thaya-11-810x608.jpg 810w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/09/gumotex-thaya-11-200x150.jpg 200w, https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/09/gumotex-thaya-11.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h1>Facts</h1>
<div class="pcrstb-wrap"><table class="tablepress">
<tbody>
<tr>
<th>Thema</th>
<th>Info</th>
</tr>
<tr>
<td>Material</td>
<td>Kombination aus speziellem Nitrilon-Material mit Dropstitch-Technologie</td>
</tr>
<tr>
<td>Maße</td>
<td>Länge: 410 | Breite: 89 cm cm</td>
</tr>
<tr>
<td>Seitenschlauchdurchmesser</td>
<td>22 cm</td>
</tr>
<tr>
<td>Luftkammernanzahl</td>
<td>3+2</td>
</tr>
<tr>
<td>Max. Betriebsdruck Bodenkammer</td>
<td>0,5 bar</td>
</tr>
<tr>
<td>Max. Betriebsdruck Seitenkammern</td>
<td>0,2 bar</td>
</tr>
<tr>
<td>Packmaß</td>
<td>63 x 40 x 26 cm</td>
</tr>
<tr>
<td>Gewicht</td>
<td>17,5 kg</td>
</tr>
<tr>
<td>Max. Tragfähigkeit</td>
<td>230 kg</td>
</tr>
<tr>
<td>Max. Personenzahl</td>
<td>2+1</td>
</tr>
<tr>
<td>Farbe</td>
<td>rot</td>
</tr>
<tr>
<td>Schwierigkeitsgrad</td>
<td>WW2</td>
</tr>
<tr>
<td>Preis</td>
<td>999,00 €</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
<p>[mks_dropcap style=&#8220;rounded&#8220; size=&#8220;20&#8243; bg_color=&#8220;#7eb536&#8243; txt_color=&#8220;#ffffff&#8220;]Herstellerbeschreibung[/mks_dropcap]<em>Das revolutionäre Thaya mit einer Kombination aus unserem speziellen Nitrilon-Material und der Dropstitch-Technologie zeichnet sich durch eine hervorragende Formstabilität und leichte Manövrierung aus. Die einzigartige Verbindung der aufblasbaren Seitenschläuche und der modernen Dropstitch-Technologie schafft eine universelle Kombination, die dem Nutzer einen hohen Komfort und ein leichtes Handling bietet. Das Thaya lässt sich nach einer Bootstour leicht verpacken und ist sehr leicht. Es ist ideal für die Nutzung auf Seen und Flüssen geeignet und lässt sich auch bei Wildwasserstufe 2 noch angenehm fahren. Es kann mit 1 bis 2 Erwachsenen oder mit 2 Erwachsenen und einem Kind gepaddelt werden.<br />
</em><br />
<br />
<script async src="//z0a.de/outtra-982.js?publisher_id=146&#038;widget_id=32023" type="text/javascript" id="outtrapricecomparewdgt14632023" data-publisherid="146" data-outtrapcwdgt="32023"></script><br />
<img decoding="async" src="http://www.outdoortest.info/wp-content/sonstiges-blogtheme/outdoortest-berge-trenner.png" /></p>
<div class="infobox">
<strong>Herstellerhinweis zum verwendeten Material</strong><br />
Das zugrundliegende Produktionsmaterial ist auch weiterhin der natürliche und der synthetische Kautschuk, welchen die Firma auf das Textilgewebe in mehreren Schichten aufträgt. Der ganze Herstellungsprozess erfolgt im Areal der Firma GUMOTEX in Břeclav. Die Firma gewährleistet sowohl die Entwicklung des neuen Materials, als auch selbstverständlich die Produktion des Bootes selbst.<br />
Das Kajak ist gegen Abrieb, Alterung und auch gegen UV-Strahlung hochbeständig. Im Gegensatz zu den aus PVC hergestellten Booten ist dieses Kajak außerdem relativ leicht, klein einpackbar und einfach reparierbar. Dank der Tatsache, dass es aus natürlichen Materialien hergestellt wird, ist es auch umweltfreundlicher als Boote aus PVC. In das Kajak THAYA passen 3 Personen problemlos herein und man kann damit ruhigere Flüsse mit der Schwierigkeitsstufe 2 befahren.<br />
<small>Quelle: <a href="https://www.gumotexboats.com/de/gold-for-the-thaya-kayak-the-new-czech-kayak-appraised-by-global-experts" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.gumotexboats.com/de</a></small>
</div>
<h2>Erster Eindruck und Verarbeitung</h2>
<p>Der erste Eindruck von dem Boot ist durchweg positiv. Es macht einen sehr stabilen Eindruck und man hat das Gefühl, dass es einiges einsteckt. Auch das Gewicht ist im Gegensatz zu günstigeren Schlauchbooten nicht zu verachten. Dies liegt aber an dem verwendeten und sehr stabilen Kautschukmaterial.<br />
Auch die Verarbeitung ist sehr gut. Die vorhandenen Nähte sind sauber und ordentlich verschweißt, die Befestigungen machen einen stabilen Eindruck, die Ventile lassen sich gut bedienen und erreichen.</p>
<h2>Praxistest</h2>
<p>Vorab sei gesagt, dass ich weder ein Wildwasser- noch ein Kajak- oder Kanuexperte bin. Ich bin im Grunde der Normalanwender, der mit einem Boot auf einem See oder mal auf einem gemäßigten Fluss paddeln möchte.<br />
Die bisherigen Erfahrungen beschränken sich daher eher auf günstige Gummiboote oder Kanus. Dies ist im Grunde mein erstes hochwertiges Boot, welches ich unter dem Hintern habe, daher waren die Erwartungen auch hoch gesteckt, wurden aber nicht enttäuscht um dies mal vornweg zu nehmen.</p>
<h4>Transport und Aufbau</h4>
<p>Im Gegensatz zu manch einem günstigen Boot bringt Gumotex für das Thaya einen geräumigen Rucksack mit, in welchem das Boot sehr gut Platz hat ohne dass man viel stopfen muss. Und ja, auch nach dem Aufbau passt das Boot immer noch sehr gut in den Transportsack. Es ist nicht so wie bei vielen anderen Produkten, dass man nach dem Aufbau Probleme bekommt. Die Größe des Transportsacks ist ausreichend groß bemessen.</p>
<p>Die Paddel kann man seitlich am Rucksack anbringen, so dass man das komplette Equipment auf dem Rücken problemlos tragen kann, mal abgesehen von dem Gesamtgewicht von knapp 18 kg. Der Transport zum Wasser ist auf jeden Fall so praktischer als mit einem Packsack, den man so mitschleppen muss.<br />
Muss man das Boot allerdings weiter tragen, wird es auch mit dem Rucksack auf Dauer unangenehm. Zum einen ist er natürlich sehr lang und die Träger können gerade bei Badehosenbekleidung irgendwann auf der Haut einschneiden oder reiben.<br />
Zudem darf man diesen Pack-Rucksack nicht mit einem Tourenrucksack vergleichen. An dem Packsack befinden sich lediglich Schultergurte, also kein Hüftgurt. Aber letztendlich soll man das Boot ja auch nicht Kilometerweit tragen. So zumindest in der Theorie 😉</p>
<p>Am Wasser angekommen, packt man das Boot aus und pumpt es dann innerhalb von Minuten mit ca. 0,5 bar komplett auf….erst den Boden, dann die Seitenteile gefolgt von den Sitzen und den Beinablagen. Alles in allem ist man innerhalb von 10 Minuten startklar.<br />
Hier merkt man auch gleich, dass das Material sehr stabil ist. Der Boden mit der Dropstitch-Konstruktion* ist sehr stabil und man kann ohne Probleme drauf stehen ohne dass dieser stark nachgibt. Dies ist insbesondere beim Einsteigen und auf dem Wasser sehr von Vorteil.<br />
Auch die Seitenteile sind sehr stabil, so dass man sich nicht gleich sorgen machen muss, wenn man beim Anlanden mal auf einen Stein trifft. Das Nitrolon-Material hält einiges aus und falls mal doch eine Beschädigung vorhanden sein sollte, dann liegt dem Boot ein Flickzeugset bei.</p>
<p>Am Heck des Bootes kann man am Unterboden unten noch eine Finne anbringen, die bei dem Boot für noch mehr Stabilität und Spurtreue sorgt. Diese haben wir in Schweden beim Anladen einmal verloren, sie blieb aber dort am Ufer zwischen den Steinen liegen. Die Gefahr besteht hauptsächlich beim Rückwärtspaddeln, da man die Finne dann aushängen und verlieren kann. Allerdings ist es nicht so einfach, weshalb man sich hier keinen Kopf machen sollte.</p>
<h4>Die erste Ausfahrt</h4>
<p>Das Boot wurde auf einem See während des Schwedenurlaubes getestet. Hier gab es auch kleinere Wellen, die natürlich nicht mit denen im Meer oder auf einem Fluss zu vergleichen sind.<br />
Das Einsteigen in das Boot geht ohne Probleme, da, wie bereits oben beschrieben, der Boden sehr formstabil ist und nicht großartig nachgibt. So biegt sich auch das Thaya nicht ungewohnt durch und man kommt gut rein. Man könnte sogar während der Fahrt hin stehen, was allerdings wegen der geringen Breite eines Kajaks ein wenig Balance und ruhiges Wasser erfordert.</p>
<p>Die aufblasbaren Sitze sind sehr bequem und was ich sehr positiv finde, sind die ebenfalls verstellbaren und aufblasbaren Rückenlehnen. Diese werden über einen Gurt an den Seiten des Bootes gehalten und können dadurch in der Neigung nach Belieben verstellt werden. So kann man eine bequeme Sitzposition einnehmen die zum Paddeln geeignet ist.<br />
Das Sitzkissen selber ist ebenfalls mit einem Gurt am Boden verbunden, so dass man dies auch befestigen kann und es nicht während des Paddelns einem im wahrsten Sinne des Wortes unter dem Hintern wegrutscht.</p>
<p>Die erste Fahr zu zweit war sehr angenehm. Das Thaya liegt gut im Wasser und man kommt zügig voran. Aber auch bei einer Alleinfahrt war alles ohne Probleme. Beim Paddeln bewegt sich das Boot wenig hin und her so dass man nicht ständig korrigieren muss. Hier hat man bei den Billigbooten oft das Problem, dass diese einfach alleine zu leicht sind und der Bug dadurch beim Paddeln hin und her pendelt da er aus dem Wasser ragen kann. Das Thaya läuft hier sehr gut geradeaus und auch alleine kann man hier flott unterwegs sein.<br />
Auch das Steuern oder Wenden ist sehr einfach und das Boot reagiert hier direkt. So kann man schnell drehen oder mal die Richtung wechseln ohne große Kraftanstrengung. Dies hängt natürlich vom Wetter und von dem Gewässer ab. Auf einem See, macht das Thaya auf jeden Fall viel Spaß.</p>
<p>Will auf dem Wasser jemand in das Boot klettern, ist dies auch ohne Probleme möglich, da das Thaya hier auch gut und stabil auf dem Wasser liegen bliebt. Natürlich neigt es sich zur Einstiegsseite, aber nicht so sehr das man Angst hat, es könnte kentern. Je nachdem welches Gewicht der Einzusteigende mitbringt, ist es nicht mal nötig, dass die im Boot befindliche Person sich auf die Gegenseite legt. </p>
<h4>3-Personen an Bord</h4>
<p>Das Boot ist ja für 2+1 Personen ausgelegt. Also max. 2 Erwachsene und ein Kind. In Schweden haben wir das Boot mit einem Erwachsenen hinten und zwei Kindern (11 und 13 Jahre) vorne belegt. Zudem kam vorn noch etwas Gepäck mit ins Boot, welches wir für die Inselübernachtung benötigten. Hierbei hat sich gezeigt, dass es nicht gut ist, das Boot Buglastig zu beladen. Es lässt sich dann schwer steuern und wir haben die ein oder andere Pirouette auf dem See gedreht. Daher das Boot lieber Hecklastig beladen, dann lässt es sich einfacher steuern. Aber wir mussten ja schließlich testen 😉<br />
Zudem sollte man dann auch den hinteren Sitz so weit als möglich nach hinten montieren. Wir hatten dies allerdings nicht gemacht, da die zurückzulegende Strecke nur knapp 150m betrug. So sind wir zwar mit ein paar Schlenkern angekommen, aber wir haben das Ziel erreicht.</p>
<h4>Weitere Erfahrungen auf anderen Seen</h4>
<p>Das Boot wurde auch auf heimischen Seen getestet. Das war weniger der große Urlaubsausflug als eher die häufigeren Ausflüge an den nächstgelegenen Badesee. Für die Kinder stand hier weniger das Bootfahren im Vordergrund als das Spiel im und auf dem Wasser. Entlanghangeln an einem Holzsteg oder auch ganz ohne Paddel auf dem Boot spielen, stehen, herunter springen etc. Hier machte sich die Stabilität und das prall aufgepumpte Boot sehr positiv bemerkbar. Absolut unverwüstlich und in jeder Lage sehr stabil hatten die Kinder viel Spaß.</p>
<h4>Unterwegs mit dem Hund</h4>
<p>Hundebesitzer aufgepasst. Für die Allermeisten geht die Vorstellung von einem Hund in einem Kajak oder Kanu in Verbindung mit einem luftbefüllten Boot gar nicht unter einen Hut. Zu groß ist die Befürchtung, dass die Krallen die Bootshaut verletzen könnten und man absäuft.<br />
Diese Sorge ist grundsätzlich auch nicht unbegründet. Zum einen hängt das natürlich massiv von der Größe und dem Gewicht des Hundes ab aber auch von dessen Aktivität im Boot. Hat man einen routinierten Mitfahrer und setzt oder legt sich der Hund ruhig hin, so sind die Gefahren, die von den Krallen und Zähnen des Hundes ausgehen lang nicht so groß wie bei einem jungen Wildfang.<br />
Vor allem aber ist diese Vorstellung mit einem handelsüblichen und eher günstigen Schlauchbootkajak verbunden, welches in sich nicht stabil ist und die Haut ähnlich wie bei einer Luftmatratze, eher dünn und empfindlich für spitze Gegenstände ist.<br />
Unser Hundekind wog beim Testen nur 6 kg, aber dafür hielt es die ersten Male definitiv nicht still. Wir hatten sie auf eine Antirutschmatte aus dem Baumarkt gesetzt damit der Außenhaut garantiert nichts passiert. Nun, unsere junge Hündin blieb nicht auf der gedachten Stelle und im Nu saß bzw. stand sie auf der blanken Bootshaut. Wir setzten sie natürlich zurück auf die Matte.<br />
Der Welpe beruhigte sich aber schnell, weil die Stabilität des Boots groß ist. Wir hatten keine Probleme mit dem Hund und somit waren die kleinen Runden über den See ein tolles Erlebnis.<br />
Durch das hoch stabile Boot war die Fahrt für alle Insassen sehr angenehm. Weder die Personen noch der Vierbeiner sanken ein an ihrer Sitzposition ein. Das ermöglichte ein ruhiges Fahrverhalten, auch wenn sich mal jemand bewegte. Auch der Geradeauslauf blieb stabil und die Gefahr des Kenterns war gleich Null. </p>
<p>Bald hatten die Kinder auch entdeckt, dass man mit so einem Boot auch noch sehr viel mehr Spaß haben kann als nur als Fortbewegungsmittel. Auf einem See mit recht flach abfallendem Seegrund ließen sie die Paddel gleich ganz an Land und hatten eine Menge Spaß vom Kajak zu  springen oder sich gegenseitig herunter zu schupsen. Auch ins gekenterte Kajak hinein zu tauchen wie in eine Unterwasserhöhle ist spannend für Kinder.<br />
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<h4>Raus aus dem Wasser</h4>
<p>Ist man wieder zurück an Land, dann kann man das Thaya sehr einfach mit dem am  Bug angebrachten Griff aus dem Wasser ziehen. Man muss nur auf die Fine am Heckboden aufpassen.<br />
Daher einfach ein Stück rausziehen und dann auf die Seite drehen, so haben wir es in Schweden zumindest immer gemacht.<br />
Um eingedrungenes Wasser wieder loszuwerden, bietet es sich an, das Thaya auf den Kopf zu legen und vorab am Heck den weißen Kunststoffstreifen aus der Halterung zu ziehen. Darunter befindet sich nämlich eine Ablassöffnung durch welche das Wasser dann ungehindert abfließen kann. Kleines Detail, aber große Wirkung und auch einfach und simpel umgesetzt.</p>
<p>Bei sandigem Wasser ist es beim Aufräumen etwas aufwendiger. In dem Fals zwischen Boden und großem Seitenwulst sammelt sich der Sand, Schmutz, Schlamm hervorragend. Durch die prall gefüllten Kammern wird all das auch nicht beim Ablassen des Wassers automatisch mit entfernt. Wir haben dann erst das Wasser entfernt, dann die Luft im Boden raus gelassen damit man da hinein kommt und dann mit einem alten Handtuch den Sand raus gewischt. Ganz schön mühsam. Ist man täglich damit unterwegs muss man es ja auch nicht so sauber machen, aber vor dem großen Aufräumen wäre es nicht schlecht.<br />
<div data-sliderid="34566" id="penci-post-gallery__34566" class="penci-post-gallery-container masonry column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="inner-gallery-masonry-container"><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/09/gumotex-thaya-02.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:133.33333333%;"></span><img decoding="async" src="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/09/gumotex-thaya-02.jpg" alt="" title="gumotex-thaya-02"></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="penci-gallery-ite item-link-relative" href="https://www.outdoortest.info/wp-content/uploads/2019/09/gumotex-thaya-03.jpg"><div class="inner-item-masonry-gallery"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:133.33333333%;"></span><img decoding="async" 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title="gumotex-thaya-24"></div></a></div></div></div></p>
<h2>Pro / Contra</h2>
<p><strong>Pro</strong></p>
<ul>
<li>Schnell einsatzbereit</li>
<li>Sehr stabil</li>
<li>Liegt sicher im Wasser</li>
<li>Gut zu fahren</li>
<li>Bequeme und verstellbare Sitze</li>
</ul>
<p><strong>Contra</strong></p>
<ul>
<li>nicht ganz leicht</li>
<li>Nicht ganz günstig</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Das Thaya von Gumotex ist ein prima Kajak für 2 Personen und macht auf dem Wasser viel Spaß. Es ist schnell einsatzbereit, stabil in der  und hält einiges aus.<br />
Leider ist es preislich nicht ganz günstig und daher muss man schon überlegen, ob man es sich für 2-3 mal Paddeln im Jahr zulegt.<br />
Wer aber viel damit unterwegs sein möchte, der bekommt einen zuverlässigen Begleiter mit welchem man viel Spaß und Abenteuer haben kann.<br />
Ist man viel unterwegs ist die Transporttasche sehr interessant, welche man auch einfach als Rucksack auf den Rücken nehmen kann um so das Boot auch weitere Strecken zu tragen.</p>
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