Endlich Frühling☀️🌺 Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen steigen. Nun kann man wieder viele schöne Stunden im Bikepark verbringen und den gesamten Tag sämtliche Lines shredden. Um dabei dennoch ausreichend gegen mögliche Stürze geschützt zu sein, durfte ich den neuen Brustpanzer Arcon HD Pro von ION testen.
Facts
| Thema | Info |
|---|---|
| Material | 80 % thermoplastischer Gummi (TPR), 20 % thermoplastisches Polyurethan (TPU) |
| Größen | S/M, L/XL |
| Farben | Black, ReZro-purple |
| Schutz | CE Level 2 |
| Preis | 239,99 € |
Erster Eindruck und Verarbeitung
Bei einer Körpergröße von 183 cm passt mir der Protektor in der Größe S/M perfekt. Das Anlegen gelingt durch die breite Kopföffnung sehr schnell und mit der sogenannten One-Hand Cannon Buckle lässt sich der Protektor unkompliziert mit nur einer Hand fest verschließen. Sollte er doch etwas enger oder aber weiter am Oberkörper sitzen, dann kann hier die Weite mit den verstellbaren Riemen an Schulter und Hüfte angepasst werden. In der Testphase geht es mit dem Protektor dann auch unverzüglich aufs Bike um die Bewegungsfreiheit im Downhill zu testen.
Praxistest
Passform:
Der Protektor lässt sich sehr schnell über den Kopf ziehen und mit der cannon buckle mit nur einer Hand easy verschließen. Durch das 3D-geformtes RE ZRO® Schutzmaterial lässt sich der Protektor ganz nach den eigenen Bedürfnissen an den Oberkörper anpassen. Dadurch sitzt er fest am Oberkörper ohne zu verrutschen und das selbst in sehr steilen Downhill-Passagen. Der Sitz am Oberkörper ist für mich perfekt zu bewerten.
Belüftung:
ION hat sich große Mühe gegeben, dass auch bei schweißtreibenden Downhill-Passagen genug Luftzirkulation am Oberkörper stattfinden kann. Durch 360° AC_Cooling gelangt laut Aussage des Herstellers immer ausreichend Luft an den Oberkörper. Möglich machen soll das die RE ZRO®-Strukturform in Verbindung mit großen Belüftungsöffnungen. Dass es unter einem eng am Körper anliegenden Protektor heiß wird, lässt sich nie ganz verhindern, doch der Praxistest hat gezeigt, dass die gut durchdachten Belüftungsöffnungen dennoch für eine angenehme Luftzirkulation während der Fahrt sorgen. In der Praxis geht es sofort aufs Bike, um den Protektor bei Uphill- und Downhill-Passagen zu testen. Das 3D-geformte RE ZRO®-Material passt sich angenehm dem Oberkörper an und sorgt dafür, dass der Protektor nicht verrutscht. Beim Pedalieren im Uphill merkt man das relativ steife Material zwar etwas, was sich auf Dauer als nicht so komfortabel herausstellt. Aber es bietet dennoch die nötige Stabilität. Im Downhill ist der Arcon HD Pro kaum spürbar. Die Bewegungsfreiheit ist hervorragend, die Arme lassen sich uneingeschränkt bewegen, und selbst mit einer zusätzlichen Hipbag am Rücken wird nichts eingeschränkt. Die großen Belüftungsöffnungen sorgen dafür, dass viel Luft an den Körper gelangt, sodass man nicht komplett ins Schwitzen gerät, auch wenn es auf Dauer unter dem Protektor doch warm wird. Alles in allem bietet der Protektor eine sehr gute Balance aus Schutz, Bewegungsfreiheit und Belüftung, die er besonders in Downhill-Passagen voll ausspielt.


























Pro/Contra
Pro:
- cannon buckle für schnelles und einfaches Verschließen
- gute Belüftung des Körpers
- die Passform lässt sich individuell anpassen
- Biegbares Material für eine noch bessere Passform
Contra:
- /
Fazit
Der Arcon HD Pro von ION überzeugt im Test mit einer gelungenen Kombination aus Schutz, Passform und Bewegungsfreiheit. Besonders im Downhill spielt der Protektor seine Stärken voll aus: sicherer Sitz, kaum spürbar und maximale Flexibilität auf dem Bike. Kleine Abstriche gibt es beim Komfort im Uphill, da das Material etwas steifer wirkt, was jedoch der Stabilität zugutekommt. Die durchdachte Belüftung sorgt trotz enger Passform für eine angenehme Luftzirkulation und verhindert übermäßiges Überhitzen. Insgesamt ist der Protektor ein zuverlässiger Begleiter für lange Tage im Bikepark und richtet sich vor allem an Rider, die großen Wert auf Sicherheit und Performance legen.
Alle Praxistests auf Outdoortest.info werden gemäß dem Outdoor Blogger Codex durchgeführt und sollen dem Benutzer sowohl die positiven aber auch negativen Aspekte des Produktes aufzeigen.
