Als meine 14 Monate alte Tochter mit ihren ersten kleinen „Fahrzeugen“ die Welt entdecken wollte, war eines klar: Es war Zeit für ihren allerersten Helm. Dabei sollte er nicht nur hohe Sicherheit bieten, sondern auch so bequem sein, dass sie ihn gerne aufsetzt. Wie der Kinderhelm FINK von CUBE in unserem Test abgeschnitten hat und ob er all unsere Erwartungen erfüllt, erzähle ich euch im Folgenden.
Facts
| Thema | Info |
|---|---|
| Material | EPS In-Mould |
| Größen | XXS (44-49) XS (46-51) S (49-55) M (52-57) |
| Farben | Pink, hellblau, dunkelblau, olive, grau |
| Gewicht | 226 g (mit Visier) |
| Preis | 29, 95 € |
Erster Eindruck und Verarbeitung
Schon zu Beginn fand ich es gut, dass es den Helm schon für die aller kleinsten Köpfe gibt. Denn für 45 cm Kopfumfang gibt es noch nicht bei allen Marken Helme. Durch das Drehrad am Hinterkopf wächst der Helm auch noch eine ganze Weile mit, so dass man nicht direkt wieder einen neuen kaufen muss.
Der Helm sieht richtig sportlich aus, fast so, als wäre er für kleine Profis gemacht. Das glänzende Finish wirkt hochwertig und modern, und die reflektierenden Sticker geben mir ein gutes Gefühl, wenn wir auf dem Gehweg oder im Park unterwegs sind. Meine Tochter schaut damit manchmal einfach in den Spiegel und strahlt – ihr scheint er super zu gefallen!
Bei der Entwicklung des FINK Helms wurden Kinder und Eltern aktiv einbezogen. Man merkt sofort, dass hier wirklich auf die Bedürfnisse der kleinen Köpfe und der Eltern geachtet wurde – alles ist durchdacht, praktisch und kindgerecht.
Praxistest
Am Wichtigsten war mir, dass sie ihren ersten Helm auch wirklich gern trägt, denn wenn dieser verweigert wird hat man als Eltern ein Problem. Die In-Mould Konstruktion und das Natural Fit Konzept sorgen für eine optimale Passform. Mit gerade mal 200 g in der Größe XXS fällt er auch bei den Kleinen kaum ins Gewicht. Meine Tochter trägt den Fink sogar so gerne, dass ich den Helm verstecken muss, da sie sonst den halben Tag in der Wohnung mit dem Helm herum laufen möchte, und das Wort „Helm“ wurde sehr schnell in den kleinen Wortschatz aufgenommen ;-).
Dank des SNAP 360 Fit Systems lässt sich der Helm am Hinterkopf mittels eines Drehrades super schnell anpassen – praktisch, wenn eine kleine Entdeckerin nicht stillstehen will. Die Polster sind weich, herausnehmbar und waschbar. Nach dem Waschen haben sich die Polster wieder problemlos anbringen lassen und wurden nicht verformt. Die Gurte werden durch spezielle Ösen flach gehalten, so dass sie gut auf der Haut aufliegen. Auch das Rastersteckschloss lässt sich schnell und leicht bedienen. Der Öffner ist rot hervorgehoben, wodurch man nicht lange suchen muss. Der Kinnriemen ist ebenfalls gepolstert, und er ist abnehmbar. Auch nach längeren Touren hat sie keine Druck- oder Scheuerstellen vom Fink bekommen.
Die 11 Belüftungsöffnungen halten den Kopf meiner Tochter auch an wärmeren Tagen angenehm kühl. Die 3 Insektennetze im Frontbereich sind ein kleines, aber sehr nützliches Detail. Besonders praktisch finde ich das X-Lock Befestigungssystem für ein abnehmbares Rücklicht am Hinterkopf, welches allerdings extra gekauft werden muss.


























Pro/Contra
Pro:
- guter Tragekomfort
- sportliches, kindgerechtes Design
- leicht verstellbar
- leicht mit vielen Lüftungsöffnungen
- fairer Preis
Contra:
- Licht muss zusätzlich gekauft werden
Fazit
Der Cube FINK Helm ist eine rundum gelungene Wahl für kleine Kinder: leicht, bequem und einfach anzupassen. Durch das kindgerechte Design und den guten Tragekomfort wird er gern getragen und bietet dabei zuverlässig Schutz bei den ersten Fahrversuchen. Und das Ganze zu einem fairen Preis.
Alle Praxistests auf Outdoortest.info werden gemäß dem Outdoor Blogger Codex durchgeführt und sollen dem Benutzer sowohl die positiven aber auch negativen Aspekte des Produktes aufzeigen.
