Blogparade „Zeigt her eure (Outdoor-)Schuhe“

Der Blog matschbar hat zu einer Blogparade mit dem Thema „Zeigt her eure (Outdoor-)Schuhe!“ aufgerufen, bei welcher wir doch sehr gerne mitmachen.
Wir hatten ja zwischenzeitlich auch schon einige Schuhe an den Füßen durch die Berge oder über einige Campingplätze getragen, so dass wir hier eine entsprechende Auswahl haben.

Gerne erzählen wir daher über unsere Schuherfahrungen in dem wir unseren Favoriten vorstellen.

Die Gumbies – doch nicht nur Flipflops

Vor vielen Jahrzehnten trug man die Badesandale tatsächlich nur zum Duschen oder aber auf dem Campingplatz. Seit vielen Jahren sind sie aber auch als Sommersandale heiß begehrt und somit in den unterschiedlichsten Materialien erhältlich.

Als der Schuh mit der Post kam, war ich erst einmal begeistert von der Optik. Der gezackte Rand der Sohle, welcher rein optisch sicher zum Markenzeichen gehört, fällt sofort ins Auge. Es erinnert ein wenig an Zahnradzähne oder ähnliches. Der nächste Blick galt der Dicke der Schuhe. Ein NICHTS von einer Sohle. Ob das gut geht? Das stabilste schien der Zehensteg zu sein.

Der minimalistische Ansatz kombiniert mit farbenfrohen Motiven und Farbkombinationen machen die Schuhe interessant. Das Fussbett besteht aus Canvas-Baumwolle. Gefühlt handelt es sich nur um eine hauchdünne Stoffschicht. Trotzdem bietet der Schuh ein überraschend weiches Fussbett in Verbindung mit der Kautschuksohle. Beim Anblick der Sohle von unten entstanden erstmal erhebliche Zweifel an der Robustheit der Sohle. Sie mag für den Sandstrand geeignet sein, aber wie lange wird sie wohl auf Asphalt halten? Die Schuhe waren seit Beginn der Barfusszeit (im Haus ja bereits um einiges früher) im Einsatz. Ich habe sie viel im Haus aber auch bei kurzen Spaziergängen oder auf dem Campingplatz getragen. Sie wiesen auch nach dem Sommer keine Abnutzungserscheinungen an der Sohle auf – um ehrlich zu sein sieht man nicht einmal, dass sie regelmäßig draußen getragen wurden. Lediglich an der Naht, die die Canvas-Sohle hält ist erkennbar, dass der Schuh viel getragen wurde. Zudem wölbt sich die Sohle ein wenig und passt sich der Fussform des Trägers an.

Egal ob bei Hitze oder mit feuchten Füßen: Die Sandale ist immer angenehm zu tragen! Die Baumwollriemen drücken und reiben nicht und schneiden nicht ein. Auch der Steg verursacht nie Druckstellen und reibt nicht am empfindlichen Zehenzwischenraum.

Einzig in Verbindung mit weiten Hosen ist bei den Gumbies etwas Vorsicht geboten, dass man sich mit den gezackten Rändern ganz gern mal an einem weiten Hosenbein verfängt. Häufig ist es bei Flip-Flops ja so, dass man immer wieder mit der Ferse aus ihnen „heraus“ tritt beim Gehen, da der Halt nicht gut ist. Aus demselben Grund werden Flip-Flops häufig am inneren Fersenkissen nach innen hin abgelaufen. Die Gumbies halten ganz hervorragend gut am Fuß und passen sich der Fußform an. Aus diesem Grund gibt es dieses “Danebentreten” nicht und der Schuh wird mittig abgelaufen.

Unterm Strich war ich begeistert von so wenig Schuh mit so angenehmen Trageeigenschaften und hatte einfach SPASS damit!


2 Kommentare

  • Da beschäftigen wir uns als Minimal-Schuh-Liebhaber mit allen möglichen Marken, Farben und Formen… aber diese hier haben wir bisher doch glatt übersehen! Danke für die Teilnahme an unserer #blogparade und deinen #meinlieblingsschuh !

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Blogparade „Zeigt her eure (Outdoor-)Schuhe“

by Marion Lesezeit: 2 min
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