Pavillions Testbericht

KingCamp Superior Pavillon

Gerade an heißen Sommertagen sehnt man sich beim Campen oder im heimischen Garten gerne mal nach einem schattigen Plätzchen.
Hier bietet sich ein Pavillon im Gegensatz zu einem Zelt geradezu an.
Aufbauen und drunter sitzen. Gerne auch beim Campen das ein oder andere Unterstellen, falls es mal eben kurz regnet.

Wir hatten von KingCamp den Superior Pavillon im Test und waren selber erst mal Neugierig.

Facts

Thema Info
Material Außenzelt: 185T Polyester, PU-beschichtet, mit UV 50+ Schutz
Gestänge: Fiberglas
Maße Aufgebaut: 360 x 360 x 201 cm (LxBxH)
Packmaß: 20 x 60 cm (LxB)
Farbe Apple Green
Gewicht ca. 5,5 kg
Geeignet für Festivalbesucher, Camper, Urbane Outdooraktivitäten
Zubehör Tragetasche, 10 Stahlheringen, 6 Abspannleinen
Wassersäule 1500 mm
Preis UVP: 109,95 € – auf der Webseite je nach Angebot auch günstiger
HerstellerbeschreibungFür jeden Ort und Anlass, bei dem man Schutz vor der Sonne braucht, ist der Superior von KingCamp die richtige Entscheidung. 
Im Garten oder am See, dauerhaft oder nur für einen besonderen Anlass, neben einem Sonnenschutz von UV 50+ schützt der Superior auch vor leichtem Regen. 

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist gut auch wenn der Stoff sehr dünn wirkt. Die Fiberglasstangen mit einem Durchmesser von 12 mm machen einen stabilen Eindruck. Die Nähte sind stabil vernäht.

Praxistest

Wenn es mal schnell gehen soll, sind einfache Zelte oder Pavillons beim Campen immer herzlich willkommen. Gerade wenn man mit dem Camper unterwegs ist, will man nicht ständig ein Vorzelt anbauen. Mit einem Pavillon ist man flexibler auch was den Aufbauort angeht. Kann man diesen doch mehr in die Sonne stellen, während das Fahrzeug im Schatten steht.

Wir hatten daher den Superior Pavillon von KingCamp mal im Test. Hierbei handelt es sich um einen Pavillon in Kuppelform, für welchen es keine Seitenteile gibt. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile und im Grunde muss jeder für sich entscheiden, ob er einen Unterstand mit oder ohne Seitenteilen will.

Aufbau
Der erste Aufbau ist meist der, welcher am längsten dauert. Bis man all die Tricks und Kniffe verinnerlicht hat, kann es schon mal dauern.
Für den Aufbau werden zunächst die 3 Fiberglasstangen zusammengesteckt, so wie man es von einem Zelt bereits kennt. Sowohl die Stangen als auch die Tunnel am Zelt sind farbig mit rot und blau markiert, so dass man weiß, wo welche Stange reinkommt. Es gibt 2x blau und 1x rot.
Die Stangen selbst haben jeweils oben am Dach einen leichten Knick für die Wölbung. Das Einführen der Stangen in die hierfür vorgesehenen Tunnel geht einfach. Dann werden an den Stangenenden noch die entsprechenden Metallstifte an den Ecken zur Fixierung eingehängt und dadurch die Stange unter Spannung gebracht.
Hat man alle drei Stangen drin, ist das Aufstellen alleine etwas mühsam, aber es geht. Man muss einfach die Stangen am Boden so weit nach außen ziehen, bis das schwarze Abstandsband gespannt ist. Wie gesagt, beim ersten Mal noch etwas zeitaufwändiger, mit der Zeit klappt es dann aber besser. So haben wir für den Erstaufbau mit einer Person knapp 20 Minuten benötigt.

Steht der Pavillon dann, wird er mit den vorhandenen Abspannleinen mittels Heringen sowie an den Ecken am Boden fixiert.

Mit einer Fläche von 3,6×3,6 m bietet der Pavillon genügend Platz für einen Tisch und Stühle. Da wir meist zu dritt unterwegs sind, ist der Platz für uns ausreichend. Auch in Sachen Stehhöhe bietet der Pavillon genügend Kopffreiheit, so dass auch größere Personen ohne Probleme darin stehen können.
Aufgrund der fehlenden Seitenteile kann es gegen Abend schon etwas kühler werden, gerade wenn es auch mal regnet. In solchen Fällen wären Seitenteile sehr wertvoll, würden aber den Preis auch nach oben treiben. Optional kann man sie auch nicht nachkaufen so dass man hier auf eine Eigenkonstruktion mit Planen angewiesen wäre.
Im Campingbereich eignet sich der Pavillon eher für kurze Aufenthalte von 1-2 Tagen an einem Platz. Will man für längere Zeit irgendwo stehen, würde ich persönlich eine Variante mit Seitenteilen vorziehen.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass der KingCamp Pavillon zwar mit seinem UV-Schutz von 50+ gut gegen die Sonne schütz, aber gegen starken oder dauerhaften Regen nur bedinge geeignet ist. Laut Hersteller ist das Material nicht als dauerhaften Regenschutz ausgelegt. Dies kann man auch bereits an der entsprechenden Wassersäule von 1500 mm erkennen. Ein entsprechender Hinweise des Herstellers mit “Schutz vor leichtem Regen” ist vorhanden, so dass der Käufer gleich darüber entsprechend informiert wird.

Abbau
Der Abbau gestaltet sich auch relativ einfach. Lediglich das rausziehen der Stangen sollte etwas mit Sorgfalt durchgeführt werden, da die Stangen ansonsten auseinandergehen und das rausziehen dann nicht mehr so einfach ist. Gerade wenn die Stangen sich trennen, kann die Gefahr bestehen, dass man mit den Metallteilen, welche die Stangen verbinden, das Material beschädigen kann. Daher nicht mit Gewalt dran ziehen, sondern die Stangen am besten durchschieben und auf der anderen Seite gleich auseinander machen.

Pro / Contra

Pro

  • Schneller Aufbau
  • Praktischer und großer Sonnenschutz
  • Gutes Packmaß

Contra

  • Keine Seitenteile verfügbar
  • geringe Wassersäule

Fazit

Der KingCamp Superior Pavillon ist ein praktischer und großer Sonnenschutz, wenn man im Sommer beim Campen oder im Garten mal ein schattiges Plätzchen benötigt.
Gegen einen kurze Regenschauer ist er auch gerüstet, längeren Regenphasen hält er dann aber irgendwann nicht mehr Stand.
Hat man den Dreh beim Aufbau mal raus, geht es zügig und für unterwegs kann er platzsparend verstaut werden.

Dieses Produkt wurde uns von McTREK zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt und das Fazit dieses Tests hat. Alle Praxistests auf Outdoortest.info werden gemäß dem Outdoor Blogger Codex durchgeführt und sollen dem Benutzer sowohl die positiven aber auch negativen Aspekte des Produktes aufzeigen.

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