Gibbon Giboard Set – Roots Rocker Travel

Gibbon Giboard Set – Roots Rocker Travel

by Antje
Gibbon Giboard Set – Roots Rocker TravelGenau wie die Gibbon-Affen sind wir neugierig, clever und verspielt. Und als Pioniere des Slacklinens haben wir eine Vision: Wir wollen Slacklining erreichbar für jedermann machen!
So die Aussage und die Herausforderung der sich das Unternehmen Gibbon stellt.
Bisher hat mich das Thema Slacklining noch nicht wirklich interessiert, aber dann kam die Anfrage das “Giboard Set – Roots Rocker Travel” zu testen – warum nicht etwas Neues ausprobieren…

Gibbon Giboard Set – Roots Rocker Travel

Facts

Thema Info
Material Gibbon Board aus Buchenholzfurnier, Unterseite schwarz lackiert.
5cm-breitem Travel Line Set (inklusive „Lock and Roll“ & Stöckchen zum Spannen) plus selbstklebende kratzfeste Kork-Pads
Maße Board 106x28x14cm / Slackline 140x5cm
Farben Verschiedenste Modelle (s. Homepage)
Eigengewicht Board ca. 4,5 kg
Bruchlast Slackline min. 2t
Max. Gewichtsbelastung 100 kg
Preis 189,95 €


Gibbon Giboard Set – Roots Rocker Travel

Erster Eindruck und Verarbeitung

Gibbon wurde 2007 in Süddeutschland gegründet, mit dem selbstgewählten Auftrag das Slacklining aus dem Nischensport in die Breite zu bringen. Aber auch um “mehr Balance, Fokussierung und Stabilität für Körper und Geist als elementarer Bestandteil…” in unser alltägliches Leben zu bringen. Begonnen hat es mit den Slacklines, die viele von uns kennen, welche zwischen zwei Bäumen o.ä. gespannt werden. Was wir als Outdoortester aber heute erhalten haben, ist eine Slackline “to-go”, ohne Suche nach geeigneten Spannpunkten, keine meterlange Slackline, kein spannen – nein, einfach nur ein Board schnappen und los!

Ein Board? Ja, richtig gelesen, ein Board. Wir erhielten das “Giboard Set – Roots Rocker Travel” zum Test. Das Giboard schaut auf den ersten Blick aus, wie ein etwas zu groß geratenes Skate- oder Snowboard. Es ist 106cm lang, 28cm breit und an den Enden ca. 14cm nach oben gewölbt. An diesen Flanken sind jeweils drei Schlitze eingefräst. Hierdurch wird die mitgelieferte Slackline geführt und gespannt. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind entsprechend hölzerne Rollen zur Fixierung der Slackline und zur Spannung. Des Weiteren noch zwei Korkunterlagen, welche auf der Unterseite des Boards angeklebt werden können z.B. zur Schonung des Parkettbodens oder als Rutschstopp. Der Aufbau ist dank der mitgelieferten Anleitung ein Kinderspiel.

Das Giboard gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Verschiedene Designs der Boards und unterschiedliche Slacklines stehen zur Wahl. Es ist als Set oder auch in einer freien Konfiguration zu erhalten. Mit diesen Giboards soll das Slacklining überall und zu jeder Zeit ohne großen Aufwand möglich sein.

Praxistest

Das Giboard als mobile Mini-Slackline ist sehr unkompliziert und in wenigen Handgriffen aufgebaut. Allein bei der finalen Spannung der Slackline ist etwas Kraft gefragt. Das Board hat an beiden Enden jeweils drei Schlitze, durch welche die Slackline gespannt werden kann. Oben-Mitte einen Schlitz für eine Single-Line, knapp darunter zwei nebeneinanderliegende Schlitze für eine Double-Line. Die Sets sind primär ausgestattet für die Single-Line-Variante. Ein Ende der Slackline wird durch den Schlitz gezogen. Am Ende der Line ist eine Schlaufe, durch diese wird ein kleiner mitgelieferter Holzstab geführt. Dieser verkeilt und verhindert das Zurückrutschen der Slackline. Das andere Ende der Line wird durch den gegenüberliegenden Schlitz geführt und mittels eines weiteren Holzstabs gespannt und verkeilt. (s. Anleitung oder Video HOW TO SET UP THE NEW GIBOARD IN ONE MINUTE ?)

Dann kann´s auch schon losgehen. Tipp für den Anfang: Such Dir eine Umgebung, wo Du etwas Platz hast und nicht beim “Abstieg” gleich in deine Blumenvase oder Möbel stolperst ? Für mich als absoluter Anfänger und schon etwas älter ist es echt eine Herausforderung das Gleichgewicht auf der Slackline zu halten. Ich finde es schwieriger als gedacht. Obwohl die Slackline nur knapp einen Meter lang ist und nicht so durchschwingt wie eine “klassische” Slackline ist es gar nicht so einfach, “einfach” nur mal darauf zu stehen, geschweige denn zwei Schritte zu gehen. Es fordert sämtliche Sinne und ist herausfordernd – für mich. Wenn ich Kinder und Jugendliche auf dem Board sehe, wirkt es leichter und sie kommen schneller zurecht, aber… nehmen wir die Herausforderung als Geschenk ?

“Unser GIBOARD bringt Slacklining aus der freien Natur zu Ihnen nach Hause. Oder an jeden anderen Ort! Egal, wohin Sie sich entscheiden: Alles ist möglich, außer Langeweile. Anspruchsvolle Tricks, effektive Workouts oder einfach nur Spiel und Spaß. Machen Sie es wie wir: Schaffen Sie Ihre eigenen Herausforderungen! Sie können nur gewinnen! Denn während Sie balancieren, springen oder Spaß haben, stellen sich ganz natürlich Trainingseffekte ein: Sie stärken Ihre Körperhaltung, Fitness und Kreativität.”

So jetzt steht das Board hier und… was mach ich jetzt damit? Schaut ja stylisch aus und dekoriert auch die Wohnung ganz gut, aber dafür wurde es ja nicht entwickelt. Gibbon lädt ein, sich entweder über die Gibbon-App oder auf der Homepage https://giboard.com/de/tricks-2/ mit Schritt-für-Schritt-Videoanleitungen, mit den Möglichkeiten des Giboards vertraut zu machen. Die Videos sind sehr gut gemacht und können sogar in unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen abgespielt werden, um ggf. einzelne Schritte in slow-motion nochmals genauer anzusehen. Langweilig wird es nicht, denn Gibbon hat mittlerweile 77 solcher Videos online gestellt. Diese sind nach Schwierigkeit aufsteigend und fordern ganz schön heraus. Nicht zu unterschätzen, was es für den Körper und Geist bedeutet, das Gleichgewicht auf so einem Gurt zu halten, aber es macht echt Spaß!

Über die Gibbon-App oder –homepage finden sich noch weitere Videos, z.B. zu “Workouts” oder Fitness Tutorials. Diese basieren zwar auf einem anderen Gibbon-Gerät (dem Slacktrack), können aber teils auch mit dem Giboard gemacht werden. Und wenn es nur zur Inspiration dient, was man noch machen könnte…

Pro / Contra

Pro

  • eine spannende Neu-/Weiterentwicklung der klassischen Slackline
  • Einfach zu transportieren
  • Intuitiv

Contra

  • Trainingsintensiv, aber mit Spaßfaktor

Fazit

Das Giboard ist eine echt interessante Neu-/Weiterentwicklung der klassischen Slackline. Schnell und einfach im Aufbau, kann überall und zu jeder Zeit genutzt werden, für zwischendurch oder doch als fester Bestandteil eines Trainings. Gibbon bereitet einen guten und einfachen Einstieg dank vieler Videos über die eigene App/Homepage. Nicht nur die “Kids & Teens” haben ihren Spaß damit, auch meinereiner nutzt es. Und wenn es “nur” ist “mehr Balance, Fokussierung und Stabilität für Körper und Geist” zu trainieren/herauszufordern.

Dieses Produkt wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt und das Fazit dieses Tests hat.
Alle Praxistests auf Outdoortest.info werden gemäß dem Outdoor Blogger Codex durchgeführt und sollen dem Benutzer sowohl die positiven aber auch negativen Aspekte des Produktes aufzeigen.

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