Origin Outdoors Campinglaterne Spotlight

Origin Outdoors LED Campinglaterne Spotlight

by Frank & Steffi

Origin Outdoors LED Campinglaterne SpotlightBeim Zelten – wenn man nicht gerade im Juni in Island ist – braucht man eine Lampe, gerade wenn man wie wir als puristische Camper auf der Zeltwiese (oder in der Wildnis) ohne Strom nächtigt. Eine reine Taschenlampe erfüllt natürlich den Zweck, und auch eine Kerze ist schön, aber wenn man abends oder im Regen noch im Zelt sitzen möchte, braucht es eine kleine Laterne, die gefahrlos rundum leuchtet. Wir haben die LED-Campinglaterne “Spotlight” der Marke Origin Outdoors (vom bayrischen Campingspezialisten Relags) getestet.

Facts

 

Thema Info
Material Kunststoff
Farben Weiß-grün
Gewicht 340g
Maße 16,5cm lang, 8cm Durchmesser
Schutzklasse IPX4 (allseitig spritzwassergeschützt)
Preis 39,95 EUR


Origin Outdoors LED Campinglaterne Spotlight

Erster Eindruck und Verarbeitung

Die Lampe hat ungefähr die Größe eines typischen Trinkglases und ist erstaunlich leicht, wenn man daran denkt, was da alles an Funktionalität drin steckt: Es gibt eine Taschenlampe, eine Laterne mit verschiedenen Modi und sogar eine Powerbank für Smartphones. In der Packung befindet sich noch ein USB-Ladekabel und eine sehr kleine Bedienungsanleitung. Doch die Bedienung ist so kinderleicht, dass wir die Anleitung nach dem ersten kurzen Blick wirklich nicht mehr brauchten. Das Gehäuse ist aus einem leichten Kunststoff mit zwei grünen Schutzringen am beiden Enden und fühlt sich robust an.

Zu unserer großen Überraschung kam die Lampe mit geladenem Akku, wir konnten sie also gleich ausprobieren.

Praxistest

Die Laterne hat nur einen Knopf, das macht die Bedienung erst mal einfach. Drückt man diesen, geht erst mal eine sehr helle Taschenlampe an. Laut Hersteller sind es 1000 Lumen, das entspricht etwa dem Lichtstrom, wie sie früher eine 75-Watt-Glühbirne hatte. Wer sich daran erinnert, so was hing früher über dem Esstisch 🙂
Das ist also so hell, dass man gar nicht vorne reinschauen kann. Der Strahler erzeugt einen hellen Leuchtpunkt in der Mitte und einen leicht gedimmten Kreis außenherum, also optimal, wenn man mal nachts durch unwegsames Gelände gehen muss. Wenn man nochmal drückt, wird das Licht gedimmt.

Drückt man ein drittes Mal, geht die Taschenlampe aus und es aktiviert sich die Laterne. Auch hier gibt es wieder zwei Helligkeitsstufen. Für uns war die starke eher passend zum Aufräumen morgens im Zelt, während die schwächere eine gemütliche Helligkeit für den Abend liefert.

Will man es nochmal augenschonender, kommt man mit dem nächsten Tastendruck auf ein rotes Licht. Da fühlten wir uns schon fast wie in einem U-Boot. Der letzte Modus danach ist schließlich ein rotes Blinklicht, also ein Warnsignal.

Zum Ausschalten drückt man dann nochmals den Knopf, und ab da wiederholt sich das Programm wieder von vorne. Schöner wäre es hier sicherlich gewesen, wenn man zwei getrennte Knöpfe gehabt hätte, einen für den Modus und einen zum Ein-/Ausschalten. So muss man durch alle Modi durchwechseln, bis die Lampe wieder aus ist, und gerade draußen mag das doch mal den Nachbarn stören, wenn man versehentlich mit dem Strahler über den Zeltplatz leuchtet.
Man löst das aber ganz einfach, wenn man sich wie wir daran gewöhnt, vor dem Einschalten eben kurz die Hand vor den Reflektor zu halten, und dann den passenden Modus zu suchen.

Wie eingangs geschrieben arbeitet die Lampe akkubetrieben und lässt sich sowohl über USB laden, als auch wieder über USB entladen. Damit ist die Lampe umweltfreundlicher als Modelle mit Einwegbatterien, und USB-Lademöglichkeiten sind inzwischen weit verbreitet.

Zum Laden genügt also ein handelsübliches Handyladegerät oder einfach eine USB-Buchse eines PCs oder Autos. Der Akku hat 4000mAh, das ist also ungefähr vergleichbar mit einem modernen Smartphone. Laut Hersteller beträgt die Laufzeit im niedrigen Laternenmodus 8 Stunden, das reicht also problemlos für mehrere gemütliche Abende im Zelt, bis man wieder zur nächsten Steckdose kommt. Selbst im hellsten Taschenlampenmodus seien es sogar noch 6 Stunden. Solange muss hoffentlich keiner im Dunkeln zum Campingplatz-Toilettenhäuschen irren 😉

Sehr praktisch fanden wir die umgekehrte Funktion: die Powerbank. Steckt man ein USB-Kabel in die zweite Buchse, kann man ein anderes Gerät (also beispielsweise ein Handy oder einen GPS-Empfänger) damit aufladen. Dies funktionierte in unserem Test problemlos, so dass wir künftig auf die “Reserve-Powerbank” im Gepäck verzichten können und mit diesem “Stromspeicher” unsere Handys nachladen können.


Origin Outdoors LED Campinglaterne Spotlight

Pro/Contra

Pro:

  • Sehr helles Licht möglich
  • Viele Betriebsmodi
  • Lange Leuchtdauer
  • Umweltschonender durch Akku statt Wegwerfbatterien

Contra:

  • Nur ein Knopf macht die Bedienung umständlich

Fazit

Mit der Campinglaterne “Spotlight” von Origin Outdoors haben wir ein neues Must-Have in unserem Gepäck gefunden, wenn es mal wieder ins Backcountry geht.
Die Ein-Knopf-Bedienung ist für uns nicht so praktisch, doch die Lampe vereint so viele Funktionalitäten bei niedrigem Gewicht, dass ihren Platz in unserem Zeltzubehör definitiv gefunden hat.

Dieses Produkt wurde uns von Relags zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt und das Fazit dieses Tests hat. Alle Praxistests auf Outdoortest.info werden gemäß dem Outdoor Blogger Codex durchgeführt und sollen dem Benutzer sowohl die positiven aber auch negativen Aspekte des Produktes aufzeigen.

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