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CampFeuer T-Pegs Erdnägel – Must have für den Camper

CampFeuer T-Pegs Erdnägel - Must have für den CamperJeder der schon mal mit dem Zelt unterwegs war, kennt das Problem: Die mitgelieferten Heringe halten oftmals kaum im Boden oder je nach Untergrund bekommt man diese schon gar nicht in den Selbigen.
Will man ein Vorzelt oder gar eine Markise absichern, wird das Thema noch interessanter, da hier andere Kräfte wirken und man daher auch entsprechende Heringe benötigt.
Auch hier ist der Markt riesig und für jegliche Bodenart scheint es entsprechende Heringe zu geben. Da man aber nicht immer ein ganzes Portfolio mitschleppen will, waren wir auf der Suche nach einem “Allroundhering” zur Absicherung einer Markise.
Die Wahl fiel auf die T-Peg Erdnägel von CampFeuer, welche dann auch gleich im Sommerurlaub zum Einsatz kamen.

CampFeuer T-Pegs Erdnägel - Must have für den Camper

Facts

Thema Info
Material Stahl, Kunststoff
Längen 20 cm und 30 cm
Anzahl 10er oder 25er Set
Maße Erdnagel Länge: 31 cm bzw. 21 cm
Durchmesser: 6 mm
Gewicht Erdnagel 20er: ca. 76 g
30er: ca. 105 g
Gewicht Set mit Tasche 25 Stück, 20 cm: ca. 2,0 kg
10 Stück, 30 cm: ca. 1,4 kg
25 Stück, 30 cm: ca. 3,25 kg
Packmaß Set 25 Stück, 20 cm: ca. (B) 26 cm x (T) 12 cm x (H) 12 cm
10 Stück, 30 cm: ca. (B) 35 cm x (T) 18 cm x (H) 5 cm
25 Stück, 30 cm: ca. (B) 37 cm x (T) 24 cm x (H) 12 cm
Einsatzbereich Für harte (felsige, steinige) und weiche (sandige) Böden geeignet.
Preise 25 Stück, 20 cm: 32,95 €
10 Stück, 30 cm: 22,95 €
25 Stück, 30 cm: 39,95 €


CampFeuer T-Pegs Erdnägel - Must have für den Camper

Erster Eindruck und Verarbeitung der Campfeuer T-Pegs

Der erste Eindruck ist schon gewaltig. Liegen da gefühlt riesige Stahlstifte vor einem, bei welchen man überlegt, wie man diese überhaupt in den Boden bekommen soll.
Die Aufbewahrungstasche macht auch einen guten Eindruck und bewahrt die T-Pegs sicher und ordentlich auf. Die Spitzen der T-Pegs sind mit Kunststoffkappen abgedeckt, so dass man zum einen die Tasche nicht beschädigt, aber auch das Verletzungsrisiko minimiert ist.

Praxistest

Die Heringindustrie scheint immer mehr zu wachsen und damit meine ich nicht die Fischerei.
Gab es vor Jahren noch ein oder zwei unterschiedliche Heringstypen, die sich eigentlich nur in der Länge unterschieden haben, gibt es heutzutage nichts, was es nicht gibt.
Hauptsächlich wird die Auswahl des zu verwendeten Herings am vorhandenen Boden festgemacht. Hier kann man als Faustregel festhalten, dass je dichter die Bodenbeschaffenheit ist, desto dünner kann der Hering sein. Umgekehrt verhält es sich dann bei lockerer Bodenbeschaffenheit. Hier sollte die Fläche des Herings groß sein.
Allerdings weiß man ja zu Beginn des Urlaubs ja nicht immer, auf welchen Boden man vor Ort trifft. Hab ich Gras, Stein oder gar Sand? Bin ich im Wald unterwegs oder in den Dünen und wie ist es am Fluß mit Kiesel?

Dann kommt es auch noch drauf an, was ich mit dem Hering befestigen möchte. Baue ich ein kleines Zelt auf oder gar ein Familienzelt? Soll der Hering einen Pavillon absichern oder gar eine Markise oder ein Vorzelt?
Wie man sieht, gibt es viele Faktoren, die bei der Wahl des richtigen Herings eine Rolle spielen.

Nun möchte man aber nicht einen ganzen Koffer voll Heringen mit in den Urlaub nehmen, allein schon auch wegen dem Gewicht. Daher wäre ein “Allrounder” sicherlich nicht die schlechteste Wahl.

Zugegeben, die hier getesteten T-Pegs mit einer Länge von 30 cm wären für ein 1-Mann-Zelt sicherlich übertrieben. Da es mir allerdings um die Absicherung der Markise am Camper, sowie dem Pavillon geht, war die Länge erst mal eine gute Wahl.
Natürlich sind bei den Sturmleinen der Markise entsprechende Sturmbandheringe mit dabei. Allerdings hab ich es in der Vergangenheit auch schon geschafft, diese zu verbiegen bzw. zu ruinieren. Steine mögen diese nämlich überhaupt nicht.

Die hier im Test beschriebenen T-Pegs sind insgesamt 31 cm lang und haben einen Durchmesser von 6 mm. Wenn man sie das erste Mal in den Händen hält, überlegt man schon, ob man diese im Boden versenkt bekommt.
Allen 3 Längen gemeinsam, ist die 8 cm lange, spiralförmig gedrehte Spitze für einen sicheren Halt im Boden, sowie ein T-Griffstück. Damit lassen sich die T-Pegs gut fixieren um sie in den Boden zu treiben.
Hatte ich zu Beginn meines Camperlebens noch einen Gummihammer an Bord, so wurde dieser gleich nach dem ersten Urlaub entsorgt und gegen einen Zimmermannshammer ausgetauscht. Einen 30 cm Hering mit einem Gummihammer in den Boden zu treiben macht einfach keinen Spaß.

In Österreich auf dem Campingplatz konnte der typische Campingplatzboden vorgefunden werden. Grundsätzlich ein Grasboden, aber zur Befestigung auch mit Kies versehen. So kennt man es auf vielen Campingplätzen.

Die T-Pegs wurden zum einen für die Stützfüße der Markise verwendet, sowie für die entsprechenden Sturmleinen. Das Einschlagen in den Boden ging recht gut, allerdings hab ich mich nach dem ersten T-Peg echt gefragt, ob ich die jemals wieder rausbekomme. Die ziehen schon recht gut und beim Einschlagen merkt man ja gleich ob der Hering nur so reinflutscht oder ob er sich festbeißt.
Letzteres war der Fall.

In den 14 Tagen im Urlaub hatten wir vom Wetter gesehen einfach alles. Pralle Sonne, Gewitter und starke Winde. Aber den T-Pegs war das völlig egal, sie blieben da wo sie sein sollten. Fest verankert im Boden. Da war ich dann auch bei dem ein oder anderen starken Wind entspannt und hatte keine Angst um meine Markise. Gerade an der Sturmsicherung der Markise wird ja durch die Sturmbandfeder einiges abgefangen und geht dadurch nicht direkt auf den Hering über.

Meine anfängliche Skepsis, ob ich die T-Pegs wieder aus dem Boden bekomme, sollte sich nach 14 Tagen nicht bewahrheiten. Nachdem man einmal kräftig dran gezogen hat, lockert sich der T-Peg und rutscht dann aus dem Boden heraus. Man muss lediglich den festen Sitz am Anfang kurz überwinden, dann klappt es.
Natürlich kommt es auf den vorhandenen Boden an und auch darauf, ob sich der T-Peg am Ende zwischen Steinen verkeilt hat. Dann dürfte das herausziehen schwieriger werden.

Pro / Contra

Pro

  • Gute und stabile Verarbeitung
  • Lassen sich gut einschlagen
  • Guter Sitz im Boden dank der spiralförmig gedrehten Spitze
  • Praktische Aufbewahrungstasche

Contra

  • Je nach Boden schwer herauszuziehen

Fazit

Die T-Pegs von CampFeuer sind gute und stabile Erdnägel für viele Anwendungsfälle, gerade wenn man einen festen Halt braucht.
Auch preislich liegen sie voll im Rahmen, wenn man andere Heringe vergleicht.
Durch die Aufbewahrungstasche ist alles ordentlich verstaut und liegt nicht einfach irgendwo herum.
Die T-Pegs sind auf jeden Fall fester Bestandteil in meinem Camper und werden sicherlich noch die ein oder andere Bodenart zu spüren bekommen.

Dieses Produkt wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt und das Fazit dieses Tests hat. Alle Praxistests auf Outdoortest.info werden gemäß dem Outdoor Blogger Codex durchgeführt und sollen dem Benutzer sowohl die positiven aber auch negativen Aspekte des Produktes aufzeigen.

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