Delius Klasing Athletik to go

Nachgelesen: Delius Klasing Athletik to go

by Frank & Steffi
Nachgelesen: Delius Klasing Athletik to goWer möchte nicht in wenigen Minuten pro Woche sein Fitness-Niveau halten oder sogar verbessern? Das Buch der Leichtathletik-Trainerin Manuela Dierkes verspricht genau dies mit kleinen 15-Minuten-Trainingseinheiten, die problemlos zu Hause durchgeführt werden können. Wir hatten die Gelegenheit, das Buch aus dem Delius-Klasing-Verlag zu testen.

Facts

Thema Info
Material Pappschieber mit 27 Einlegekarten (21 Übungen und 6 Erklärungen)
Maße 21cm x 15cm – etwas größer als DIN A5
Preis 17,95 EUR
Nachgelesen: Delius Klasing Athletik to go

Erster Eindruck und Verarbeitung

Es handelt sich hierbei nicht um ein klassisches Buch sondern um eine Sammlung einzelner Karten mit Übungen. Das ist auf jeden Fall praktisch, da man sich die Karten mit den Übungen aussuchen kann, die man machen möchte und nicht immer das ganze Buch braucht.
Die Karten machen einen stabilen Eindruck, sind laminiert und somit wasserabweisend.

Dabei sind auch ein paar Karten mit allgemeinen Erklärungen wie man die Übungen ausführen soll und was die Motivation ist. Die liest man einmal und legt sie dann ganz nach hinten 🙂

Für eine Übungseinheit nach Plan braucht man nur 15 Minuten, was eine Zeitspanne ist, die man wirklich gut regelmäßig in seinen Tag integrieren kann. Laut Autorin ist dies die Zeit, die man einmal pro Woche aufbringen sollte, um sein Athletik-Fitness-Niveau in etwa zu halten, beispielsweise als Ergänzung zu anderem Training.

Die insgesamt 21 Übungen sind in vier Kategorien unterteilt: Arme und Schultern / Bauch / Rücken / Beine und Gesäß. Man soll sich pro Einheit drei Übungen aussuchen die man dann nacheinander durchführt.

Die Karten mit den Übungen sind jeweils gleich aufgebaut und sehr übersichtlich gestaltet. Mit den vielen Bildern kann man die Übungen schon sehr gut prinzipiell verstehen. Es gibt auch zu jeder Übung ein Video, in dem die Übung nochmal erklärt wird.

Praxistest

Das erste Mal haben wir uns die Übungen nach den Namen ausgesucht: Wir starten mit der Hummel, da es gerade ein schöner Sommertag ist. Man braucht für die Übungen keine Hilfsmittel, alles ist einfach so draußen oder drinnen machbar. Lediglich eine Turnmatte bei harten Untergrund ist zu empfehlen, aber Gras tut es auch ganz wunderbar.

Man kann sich die Übungen auch nach verschiedenen Anforderungen aussuchen. Es gibt die Anforderungen Koordination / Beweglichkeit und Ausdauer. Für ein effektives Training ist es natürlich besser nach den Kategorien zu gehen, aber zwischendurch darf man auch gerne mal den Zufall entschieden lassen oder halt die Namen.

Das schwierigste am Anfang ist die Einstellung des Timers. Man sucht sich ja drei Übungen aus die man dann jeweils fünfmal wiederholt. Das passiert direkt hintereinander ohne Pause und immer abwechselnd. Somit braucht man einen Timer von 15×1 Minute, und am besten so, dass es kurz vor Ende piept, so dass man seine letzte Ausführung noch beenden kann und dann gleich zur anderen Übung übergehen kann. Wir haben einige Timer-Apps fürs Handy ausprobiert, bis wir ein passendes Programm gefunden haben. Hier wäre es gut gewesen, wenn die Autorin Empfehlungen gegeben hätte.

Wenn man das geschafft hat, kann es los gehen. Man wärmt sich kurz nach Belieben auf, und dann trainiert man 15 Minuten ohne Unterbrechung. Man ist also ziemlich schnell fertig mit dem Stabilitätstraining und es macht sogar Spaß 🙂

Die Übungen sind gut erklärt, viele sind schnell erläutert, einige haben etwas mehr Text. Manchmal muss man bei den Übungen aber auf ein paar Haltungsdetails achten. Wenn einem dafür die Bilder nicht reichen, sollte man sich das Video zu der Übung vorher anschauen, bevor man etwas falsch macht. In den Videos wird sehr gut von der Autorin Frau Dierkes selbst vorgemacht, wie die Übung genau auszuführen ist und worauf man achten soll. Vereinzelt werden auch Fachbegriffe verwendet, die wir als Laien nicht kannten (z.B. Läuferdreieck, Passgang…). Die Zielgruppe ist also schon der ambitionierte Sportler, der sich schon auskennt.

Am besten probiert man am Anfang vor Start der 15 Minuten alle Übungen einmal kurz aus, und dann kann man auch schon los legen. Man kann sich die Übungen relativ schnell merken. Es kommt darauf an, dass man die Übungen sauber und ruhig ausführt, damit man es richtig macht. Es sind dann wirklich nur 15 Minuten Training plus Aufwärmen, und man wundert sich wie schnell das geht. Da manche Übungen abwechselnd z.B. mit dem linken Bein und danach mit dem rechten Bein gemacht werden, geht hier die Sequenz bei 5 Wiederholungen nicht auf – ein Seite kommt zwangsläufig einmal mehr dran. Das ist aber nur bei wenigen Übungen so.

Nachgelesen: Delius Klasing Athletik to go

Pro/Contra

Pro:

  • Praktisches Format mit einzelnen Karten für jede Übung
  • Abwechslungsreiche Übungen
  • Keine Geräte erforderlich
  • Sehr gute Erklärvideos im Internet

Contra:

  • Passende Timer-App muss gesucht werden

Fazit

Das Buch “Athletik to go” von Manuela Dierkes aus dem Delius Klasing Verlag, hat uns ein nettes neues Sportprogramm gebracht. In nur 15 Minuten pro Woche trainiert man die wichtigsten Körperpartien und hält ein Fitnesslevel (was vorher natürlich schon da sein sollte). Da die Übungen auf handlichen Karten erklärt sind, kann man das “Buch” auch problemlos Outdoor mitnehmen. Die einzige Herausforderung gegenüber einem Kurs in einem Studio oder Verein – und das war dann auch unsere Herausforderung – ist, dass man sich selbst motivieren muss, die Übungen auch regelmäßig zu machen 😉

Dieses Produkt wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt und das Fazit dieses Tests hat.
Alle Praxistests auf Outdoortest.info werden gemäß dem Outdoor Blogger Codex durchgeführt und sollen dem Benutzer sowohl die positiven aber auch negativen Aspekte des Produktes aufzeigen.

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